Denkmal wird vorläufig abgebaut – Neugestaltung des Ehrenmal-Platzes in Rieste hat begonnen

Rieste. Die Umgestaltung des Ehrenmal-Platzes in der Nordkreis-Gemeinde Rieste hat begonnen.

Erste vorbereitende Tätigkeiten zum vorläufigen Abbau und zur Umsetzung des Denkmals nahe der Bahnhofstraße wurden dabei durch Mitarbeiter eines Fachunternehmens aus dem westfälischen Hörstel inzwischen eingeleitet. Bis zum Spätsommer/Herbst soll die Neugestaltung des Ehrenmal-Platzes abgeschlossen sein.

Erst vor wenigen Wochen hatte der Gemeinderat in Rieste während einer eigens dafür einberufenen Sondersitzung mit knapper Mehrheit die gestiegenen Kosten für die Neugestaltung des Ehrenmal-Platzes in den Haushalt der 3500-Einwohner-Kommune aufgenommen. Der dort vorgesehene Posten beträgt nun 396000 Euro statt zuvor 351000 Euro.

Die „überplanmäßigen Kosten“ von 45000 Euro hatten eine Abstimmung nötig gemacht. In dieser setzte sich am Ende die CDU-Mehrheit von acht Stimmen gegen die sieben Gegenstimmen von UWG/Grünen und SPD durch. Vorausgegangen war eine intensive Diskussion. Bereits vor ca. einem Jahr hatte der Riester Rat die Neugestaltung des Ehrenmal-Platzes beschlossen. Schon damals hatten die drei SPD-Ratsherren gegen das Projekt gestimmt, da sie ein Mehrgenerationenhaus oder andere Wohnbebauung an diesem Standort bevorzugten. Dieter Schloms (Grüne) hatte wegen der Kosten mit Nein gestimmt. Die UWG enthielt sich damals, da sie einerseits die Neugestaltung grundsätzlich unterstütze, andererseits allerdings ein einfacheres und günstigeres Konzept forderte.

Althusmann: Umgang mit Flüchtlingsschiff „Lifeline“ muss kritisch geprüft werden

Hannover. Der Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen, Dr. Bernd Althusmann, rät davon ab, Flüchtlinge vorschnell durch die Länder unabgestimmt vom Schiff „Lifeline“ aufzunehmen, spricht aber niemandem seinen guten Willen ab.

„Es hat zu diesem Thema Kontakt zwischen dem Ministerpräsidenten und mir gegeben. Ich habe davon abgeraten, Flüchtlinge vorschnell landesseitig von diesem Schiff aufzunehmen. Gegen eine Prüfung spricht nichts, ich bin aber sehr skeptisch. Wir werden diesen Punkt im Koalitionsausschuss besprechen müssen. Letztlich bleibt es Aufgabe der Bundesregierung.“

Der Auftrag der libyschen Küstenwache werde mit dem Verhalten der Flüchtlingsorganisationen konterkariert. Diese Organisationen drängen in die libyschen Küstengewässer ein, um die Flüchtlinge zu retten, die zuvor von Schlepperorganisationen auf kaum seetüchtige Schiffe gelockt wurden.

„Wir sehen das menschliche Leid, aber der Flüchtlingskrise kann nur mit einer gemeinsamen und konsequenten Haltung begegnet werden. Wir brauchen endlich europäische Ankerzentren in den Ländern Nordafrikas, damit die Menschen sich nicht auf den oft tödlichen Weg über das Mittelmeer begeben. Ich wünschte mir hier ein stärkeres Zusammenwirken und Steuern zwischen EU und UN“, so der CDU-Landesvorsitzende. Die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen bleibe für uns in Deutschland eine humanitäre Verpflichtung. Deutschland habe bereits mehr Flüchtlinge aufgenommen als alle anderen EU-Staaten zusammen. Wir brauchen eine europäische Verständigung in dieser Frage!

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