Als Hüdepohl-Nachfolger nominiert – René Hurrelbrink ist Bürgermeister-Kandidat der CDU in Rieste

07.07.2021

NOZ

Rieste. Die CDU in Rieste hat einstimmig ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 12. September 2021 nominiert. René Hurrelbrink soll Nachfolger von Sebastian Hüdepohl an der Spitze der Alfsee-Gemeinde werden.

Der zweifache Familienvater wohne seit rund 20 Jahren in Rieste, heißt es in einer Presseerklärung der Christdemokraten. Hurrelbrink habe nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann in einem Familienunternehmen für technische Textilien unter anderem den Aufbau eines neuen Unternehmensstandortes im lettischen Valmiera betreut – und dort auch seine heutige Ehefrau kennengelernt. Von 2012 bis 2015 habe Hurrelbrink dann nebenberuflich eine Weiterbildung zum Betriebswirt absolviert und sei im Jahre 2019 zu einem Hersteller von Land- und Kommunalmaschinen gewechselt, teilt die CDU mit.

Auf Listenplatz 1 gesetzt – insgesamt elf Ratskandidaten

Für die anstehende Kommunalwahl im Spätsommer in Rieste stellt die Union insgesamt elf Gemeinderatskandidaten auf. Der 35-jährige Hurrelbrink führt die Liste an und sei “schon lange aktiv in der politischen Arbeit vor Ort” sowie in der Region “gut vernetzt”, so der scheidende Amtsinhaber, Sebastian Hüdepohl. “Sowohl durch seine kommunalpolitische und berufliche Erfahrung als auch durch seine Persönlichkeit und ausgleichende Art” sei Hurrelbrink “ein idealer Kandidat” für das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters, erklärt Hüdepohl in der Pressemitteilung.

René Hurrelbrink selbst betont, “wieder Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen” zu wollen. In den zurückliegenden Jahren sei in Rieste “viel erreicht” worden, so der Bürgermeisterkandidat der CDU. Die Eröffnung der Kindertagesstätte Lindenallee, die Erweiterung und Renovierung der Kita St. Katharina, den Erhalt der Hausarztpraxis in Rieste sowie die Schaffung des Diekplatzes als Ehrenmalstandort und lebendigem Ortsmittelpunkt zählt er dabei auf. Ferner hätten sich der Alfsee und der Niedersachsenpark “weiter zu Aushängeschildern für unsere Region entwickelt”.

“Gleichgewicht zwischen Natur und Gewerbe im Blick”

Die Christdemokaten stellen in der laufenden Ratsperiode mit acht von insgesamt 15 Sitzen im Rat eine knappe absolute Mehrheit. Diese gelte es zu verteidigen, machen sie in ihrer Mitteilung deutlich. Als politische Zukunftsziele in Rieste nennt die Union unter anderem “das Gleichgewicht zwischen Natur und Gewerbe im Blick zu behalten”, eine Erweiterung der Kita Lindenallee, die Schaffung von Baumöglichkeiten für Eigenheime und Mietwohnungen, Konzepte für altersgerechtes Wohnen, den Neubau einer Sporthalle und bauliche Umgestaltungen im Umfeld der Schule.