CDU debattiert über Feiertag

Der Landesvorstand der CDU in Niedersachsen hat sich in einer zusätzlichen Sitzung, gemeinsam mit Abgeordneten aus dem Land- und Bundestag sowie CDU-Kreisvorsitzenden, offen über die aktuelle Feiertagsdiskussion ausgetauscht.

Dem CDU-Landesvorsitzenden, Dr. Bernd Althusmann, war es wichtig, den Funktionsträgern der Partei die Möglichkeit zum Meinungsaustausch zu geben.  Unter der Überschrift „Was uns zusammen hält – Die Bedeutung eines zusätzlichen kirchlichen Feiertages“ nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, um sich über das Für und Wider des Reformationstages als gesetzlichen Feiertag auszutauschen.

Althusmann unterstrich, dass es für die CDU von besonderer Bedeutung sei, dass der neue Feiertag ein kirchlicher sein wird. Mit dem Gesetzesvorschlag der Landesregierung werde auch ein Wahlversprechen erfüllt, das die CDU im vergangenen Landtagswahlkampf gegeben habe.

Im Ergebnis zeichnet sich in der parteiinternen Diskussion eine deutliche Mehrheit für den Reformationstag ab. Ziel müsse es sein, den neuen Feiertag im Zeichen der Ökumene gemeinsam zu nutzen. Nach Ansicht Althusmanns bietet die Erinnerung an die Reformation hier eine besondere Chance. Es gehe eben nicht um Spaltung, sondern um den Ursprung für Aufklärung und Erneuerung im christlichen Glauben insgesamt – auch in der katholischen Kirche.

Alle Teilnehmer waren sich einig darüber, dass die Debatte nicht verlängert werden und eine Abstimmung im kommenden Landtagsplenum Mitte Juni erfolgen sollte. Sämtliche Argumente in dieser Frage seien ausgetauscht.

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