„Gymnasiallehrer müssen für höhere Verwaltungsausgaben bluten.“

25.11.2013

CDU-Generalsekretär Ulf Thiele: Begründung der SPD-Landtagsfraktion für Lehrermehrarbeit ist hanebüchen

Ulf Thiele MdL

Ulf Thiele MdL

Die Darstellung der SPD-Landtagsfraktion, die Mehrbelastung der Gymnasiallehrer stehe im Zusammenhang mit bildungspolitischen Maßnahmen der rot-grünen Landesregierung, weist Ulf Thiele, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, zurück. „Die zusätzliche Unterrichtsstunde für die Lehrer an unseren Gymnasien führt in erster Linie zur verdeckten Streichung von knapp 1000 Lehrerstellen. Mit politischen Entscheidungen auf anderen Gebieten der Bildungspolitik steht dies nicht im Zusammenhang“, so Ulf Thiele.

Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Johanne Modder, hatte am Wochenende  in einer Diskussionsveranstaltung vor Lehrkräften in Leer die Regierungspläne zur Mehrarbeit der Gymnasiallehrer verteidigt. Sie begründete dies unter anderem mit geplanten Mehrausgaben im Bereich der Krippen, der Ganztagsschule und der Inklusion, die an vielen Stellen Einschnitte erforderlich machen.

„Diese Ausrede für die Mehrbelastung der Gymnasiallehrer ist hanebüchen und falsch“, entgegnet Ulf Thiele. „Wir haben in Niedersachsen die höchsten Steuereinnahmen in der Geschichte des Landes und die SPD erhöht zudem die Schulden, statt die Verschuldung abzubauen. Die Mehraufgaben seien damit finanziert“, so der CDU-Generalsekretär. In Wahrheit belaste Rot-Grün den Landeshaushalt zusätzlich damit, dass der Verwaltungsapparat unnötig aufgebläht werde. „Für diese höheren Personalkosten in der Verwaltung müssen die Gymnasien jetzt bluten“, stellt Ulf Thiele klar.

Der CDU-Generalsekretär fordert schnellstmöglich eine Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten an den Gymnasien, um die genaue Belastungssituation der Lehrkräfte beurteilen zu können. „Diesen Schritt lehnt Rot-Grün leider ab, aus Angst, am Ende überdeutlich vor Augen geführt zu bekommen, dass die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung die zulässige Arbeitszeit der Gymnasiallehrer deutlich überschreiten würde“, so Ulf Thiele. „Viele unsere Lehrer arbeiten am Limit. Das sollte auch Frau Modder endlich erkennen.“

 

 

„Gymnasiallehrer müssen für höhere Verwaltungsausgaben bluten.“

CDU-Generalsekretär Ulf Thiele: Begründung der SPD-Landtagsfraktion für Lehrermehrarbeit ist hanebüchen

Ulf Thiele MdL

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Die Darstellung der SPD-Landtagsfraktion, die Mehrbelastung der Gymnasiallehrer stehe im Zusammenhang mit bildungspolitischen Maßnahmen der rot-grünen Landesregierung, weist Ulf Thiele, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, zurück. „Die zusätzliche Unterrichtsstunde für die Lehrer an unseren Gymnasien führt in erster Linie zur verdeckten Streichung von knapp 1000 Lehrerstellen. Mit politischen Entscheidungen auf anderen Gebieten der Bildungspolitik steht dies nicht im Zusammenhang“, so Ulf Thiele.

Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Johanne Modder, hatte am Wochenende  in einer Diskussionsveranstaltung vor Lehrkräften in Leer die Regierungspläne zur Mehrarbeit der Gymnasiallehrer verteidigt. Sie begründete dies unter anderem mit geplanten Mehrausgaben im Bereich der Krippen, der Ganztagsschule und der Inklusion, die an vielen Stellen Einschnitte erforderlich machen.

„Diese Ausrede für die Mehrbelastung der Gymnasiallehrer ist hanebüchen und falsch“, entgegnet Ulf Thiele. „Wir haben in Niedersachsen die höchsten Steuereinnahmen in der Geschichte des Landes und die SPD erhöht zudem die Schulden, statt die Verschuldung abzubauen. Die Mehraufgaben seien damit finanziert“, so der CDU-Generalsekretär. In Wahrheit belaste Rot-Grün den Landeshaushalt zusätzlich damit, dass der Verwaltungsapparat unnötig aufgebläht werde. „Für diese höheren Personalkosten in der Verwaltung müssen die Gymnasien jetzt bluten“, stellt Ulf Thiele klar.

Der CDU-Generalsekretär fordert schnellstmöglich eine Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten an den Gymnasien, um die genaue Belastungssituation der Lehrkräfte beurteilen zu können. „Diesen Schritt lehnt Rot-Grün leider ab, aus Angst, am Ende überdeutlich vor Augen geführt zu bekommen, dass die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung die zulässige Arbeitszeit der Gymnasiallehrer deutlich überschreiten würde“, so Ulf Thiele. „Viele unsere Lehrer arbeiten am Limit. Das sollte auch Frau Modder endlich erkennen.“