Verkürzte Wartezeiten! CDU Artland fordert mehr Sicherheit an Bahnübergängen!

Bei einem Ortstermin überzeugten sich die Christdemokraten von den langen Wartezeiten. Foto: CDU Artland

PM Badbergen. Sowohl die Gemeinde Badbergen (Bahnübergang „Am Judenfriedhof“) als auch die Samtgemeinde Artland (Bahnübergang „Esslinger Heide“) sind seitens der Deutschen Bahn AG aufgerufen, eine aktuelle Kreuzungsvereinbarung für verschiedene Bahnübergänge zu unterzeichnen.
Nach Auffassung der CDU-Vertreter beider Gremien eine gute Gelegenheit, die langjährigen Missstände – wie vor allem lange Wartezeiten und daraus resultierende Sicherheitsrisiken an den oben genannten Bahnübergängen – mit den Beteiligten zu diskutieren und zu beheben, heißt es in einer Pressemitteilung.
Besonders der Bahnübergang an der viel befahrenen Straße „Esslinger Heide“ (Samtgemeindeverbindungsweg zwischen Badbergen und Quakenbrück) sorge seit Jahren für Ärgernisse seitens vieler Verkehrsteilnehmer, da dort vor den Schranken zum Teil Wartezeiten von 15 Minuten und länger aufträten. Eine ähnlich prekäre Situation herrsche am benachbarten Bahnübergang „Am Judenfriedhof“, obschon diese Straße nicht derart hoch frequentiert sei wie die Esslinger Heide. „Es stört uns nicht nur, dass diese langen Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer in der heutigen Zeit aus technischer Sicht vermutlich absolut unnötig und vermeidbar sind“, wird Katherina Bußmeyer, CDU-Ratsfrau im Badberger Gemeinderat, zitiert. „Leider muss man vor Ort darüber hinaus beobachten, dass Radfahrer und Fußgänger, denen die Wartezeiten offensichtlich bewusst sind, unter den geschlossenen Schranken durchtauchen, um die unnötigen Verzögerungen ab zu kürzen.“ Selbstverständlich heiße die CDU ein solches Verhalten keinesfalls gut, aber mit einer baulichen oder technischen Verkürzung der Wartezeit auf ein gewöhnliches Maß, könne man die Sicherheit aus ihrer Sicht hier ebenfalls deutlich steigern.
„Jetzt ist Zeit und Gelegenheit, dass wir in dieser Sache weiterkommen – diese Chance sollte man nutzen.“
Tobias Dörfler
Tobias Dörfler, CDU-Vertreter im Badberger Gemeinde- und im Samtgemeinderat, habe diesbezüglich während seiner Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Badbergen in den vergangenen zweieinhalb Jahren mehrfach schriftlich Kontakt mit der Deutschen Bahn aufzunehmen versucht – leider ohne jedwede Antwort, geschweige denn Erfolg. Die DB Netz AG führe derzeit einige Ausbesserungsarbeiten im Netz der Deutschen Bahn durch, heißt es vonseiten der CDU. In diesem Zusammenhang werde es notwendig, dass mit den betroffenen Kommunalverwaltungen unter anderem neue Vereinbarungen bezüglich entsprechender Bahnübergänge unterzeichnet würden. „Wenn die Verantwortlichen der Deutschen Bahn jetzt zwecks dieser Vereinbarung aus eigener Initiative an die Kommunalverwaltungen von Gemeinde und Samtgemeinde herantreten, ergibt sich für uns endlich eine gute Gelegenheit, dass die Missstände an den betroffenen Bahnübergängen gemeinsam mit den Verantwortlichen lösungsorientiert diskutiert und hoffentlich zeitnah beseitigt werden können“, schreibt die CDU.
Aus diesem Grund seien die Verwaltungen der Gemeinde Badbergen und der Samtgemeinde Artland seitens der CDU-Vertreter auf die langjährigen Problematiken an den Bahnübergängen sowie auf die jetzige Gelegenheit zur Problemlösung hingewiesen worden. „Jetzt ist Zeit und Gelegenheit, dass wir in dieser Sache weiterkommen – diese Chance sollte man nutzen“, so Dörfler.
„Ich hoffe, dass sich neben dem Badberger Rat auch Samtgemeindebürgermeister Poppe und die übrigen Fraktionen im Samtgemeinderat hinter unsere Forderung stellen und wir für eine sichere Lösung an einem Strang ziehen“, so Dirk Kopmeyer, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Samtgemeinderat abschließend.

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