Idee des Jugendparlaments! Quakenbrücker CDU begrüßt Vorschlag für Skatepark auf Bahnfläche!

Der Vorstand des Artländer Jugendparlaments tauschte sich mit Vertretern der CDU-Stadtratsfraktion über die von den Jugendlichen vorgeschlagene Skateranlage auf der Bahnbrache aus. Foto: CDU

noz/PM Quakenbrück 06.11.2019. In der Diskussion um einen neuen Skatepark in der Stadt Quakenbrück ist auch ein Standort auf der Bahnbrache im Gespräch. Diesen Vorschlag hat das Jugendparlament der Samtgemeinde Artland den Kommunalpolitikern unterbreitet – und stößt damit bei der CDU-Stadtratsfraktion auf Zustimmung.
„Wir freuen uns über das Engagement der jugendlichen Parlamentarier, an den Stadtrat mit einem überlegten und durch eine Umfrage unter Jugendlichen untermauerten Vorschlag heranzutreten“, schreibt CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Calderone in einer Pressemitteilung. Auch in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen sagte er die Unterstützung zu.
Auch Soccerplatz geplant
Die von den Jugendlichen vorgebrachten Argumente für eine Skateranlage auf dem früheren Bahnbetriebsgelände seien nach dem Gespräch mit dem Vorstand des Jugendparlamentes unter dem Vorsitz von Hendrik Stottmann „sehr gut“ nachzuvollziehen, heißt es in der Pressemitteilung der Christdemokraten. Ein Lob gab es darin auch für die vom Jugendparlament initiierte Umfrage unter den Jugendlichen.Die CDU-Fraktion will nach den Worten von Bürgermeister Matthias Brüggemann beantragen, „dem Vorschlag des Jugendparlamentes zu folgen und am Standort Bahnbrache eine Skateranlage zu errichten“. Zusätzlich solle ein Soccerplatz errichtet werden, so dass zwei Sportangebote im geographischen Zentrum der Stadt neu entstünden.
Gefährliches Skaten an der Artlandstraße
Die Suche nach einem Standort für eine Skateranlage hatte die Kirchengemeinde St. Petrus in der Quakenbrücker Neustadt angestoßen. Pastorin Christina Richter und der Kirchenvorstand hatten sich im Sommer besorgt an die Stadt gewandt, weil sie um die Sicherheit der jugendlichen Skater fürchteten, die auf dem Vorplatz vor der St.-Petrus-Kirche an der Artlandstraße ihrem Hobby nachgehen. Vertreter der Stadtratsfraktionen hatten darauf hin das Gespräch mit der Kirchengemeinde und nach einer Lösung gesucht.
CDU zunächst für Standort am Mehrgenerationenhaus
Angestoßen wurde die Diskussion aufgrund eines Schreibens von Pastorin Christina Richter, die darauf hingewiesen hatte, dass Jugendliche die Kirchentreppen der St.-Petrus-Kirche als „Skateranlage“ nutzten, was insbesondere durch die Nähe zur Artlandstraße auch ein Unfallrisiko in sich trage. Im Nachklang hatte die CDU-Stadtratsfraktion einen Antrag auf Errichtung einer Skateranlage in der Neustadt gestellt und dazu einen Platz am Mehrgenerationenhaus Quakenbrück vorgeschlagen. Der Ort sei geeigneter als eine Anlage im Bürgerpark neben dem Kinderspielplatz. Diesen Vorschlag hatte die SPD-Ratsfraktion unterbreitet. Außerdem hielt es die CDU für erforderlich, die Skateranlage einzuzäunen, damit es nachts und an Feiertagen nicht zu Lärmbelästigungen komme, wie sie bei der Oberschule vorgekommen seien. Ein weiterer Vorteil: Der Standort trage dazu bei, das Mehrgenerationenhaus aufzuwerten und junge Menschen an das Haus zu binden, hatte CDU-Fraktionschef Christian Calderone argumentiert.
Standortsuche Thema im Bauausschuss
In der Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen am Montag, 18. November 2019, um 18 Uhr im Rathaus Quakenbrück wird das Thema erneut auf der Tagesordnung stehen. Dann will das Jugendparlament der Samtgemeinde Artland auch die Ergebnisse eines Workshops präsentieren. Zusammen mit einem Fachmann hatten Jugendliche über die Gestaltung eines Skateparks beraten.

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