Nach Verkehrsschau! Auf Quakenbrücker Schulstraße gilt ab sofort Tempo 30!

23. Dezember 2017

Achtung, Autofahrer! Auf der Schulstraße im Quakenbrücker Stadtteil Hengelage gilt Tempo 30. Mitarbeiter des Bauhofes der Samtgemeinde Artland haben den Schildertausch in der vergangenen Woche vorgenommen. Foto: Christian Geers

noz 21.12.2017 Quakenbrück. Ab sofort gilt auf der Schulstraße in Quakenbrück Tempo 30. Damit kommt die Stadtverwaltung der Forderung aus der Bürgerschaft nach.

Autofahrer müssen auf der Schulstraße seit dieser Woche mehr Umsicht walten lassen als bisher. Auf der Straße im Stadtteil Hengelage dürfen Kraftfahrzeuge nicht schneller als 30 km/h fahren. Die Mitarbeiter des Bauhofes der Samtgemeinde Artland haben vor einigen Tagen die Verkehrsschilder „Vorfahrt“ und „Vorfahrt achten“ abgebaut und durch neue Schilder mit dem Hinweis „Vorfahrt geändert“ ersetzt. Die Schulstraße wird im gesamten Bereich, beginnend an der Bundesstraße 68 bis zum Ortsausgang Richtung Uhlenflucht, in eine Tempo-30-Zone umgewandelt.
Bestandteil des Verkehrsentwicklungskonzeptes

Die nun geltende Geschwindigkeitsbegrenzung, die die Bürgerschaft gefordert hatte, ist auch Teil des Verkehrsentwicklungskonzeptes, das die Stadt erarbeiten ließ und das die Experten der beauftragten Ingenieurgemeinschaft Dr. Schubert aus Hannover im Sommer vorgestellten. Die Umwandlung gehörte im vorliegenden Generalverkehrsplan zu den sogenannten kurzfristigen Maßnahmen.
Verkehrsschau im November

Allerdings konnte die Stadtverwaltung die Schilder nicht von jetzt auf gleich auswechseln. Sie musste zunächst das Ergebnis einer Verkehrsschau abwarten. Daran nahmen neben Vertretern der Stadt auch die Straßenverkehrsbehörde, Polizei und Eigentümer der Straße teil. Diese sahen sich die Situation der Straße an und kamen schließlich zu der Entscheidung, dem Wunsch der Stadt Quakenbrück stattzugeben. Dieser Ortstermin fand allerdings erst im November statt, was in der Bürgerschaft kritisch hinterfragt und bereits zu Unmut in der Dezember-Sitzung des Stadtrates geführt hatte. Darin hatte Stadtdirektor Claus Peter Poppe das erforderliche Genehmigungsverfahren erläutert, das einzuhalten sei.
Es gilt „rechts vor links“

Durch die Umwandlung in eine Tempo-30-Zone, geht die Stadtverwaltung davon aus, dass sie mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bringt. Radfahrer und Fußgänger dürften zukünftig auf der Schulstraße deutlich sicherer unterwegs sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit ändert sich ab sofort auch die Vorfahrtssituation in der Schulstraße: Es gilt jetzt „Rechts vor links“.