Geld für Jugendarbeit gewährt! Samtgemeinde Artland unterstützt Schwarz-Weiß Quakenbrück!

9. Juli 2017

Der Sportverein Schwarz-Weiß Quakenbrück kann künftig auch mit jährlichen Zuschuss der Samtgemeinde Artland rechnen. Die Kommune wird die Jugendarbeit unterstützen. Symbolfoto: dpa/Archiv

NOZ 29.06.2017 Quakenbrück. Die Samtgemeinde Artland hat Schwarz-Weiß Quakenbrück in die Liste der zu unterstützenden Vereine aufgenommen. Damit bekommt der Sportverein künftig einen Zuschuss von vier Euro pro Mitglied und Jahr.

Das hat der Samtgemeinderat in seiner Juni-Sitzung einstimmig beschlossen. Schwarz-Weiß Quakenbrück war in die Richtlinie zur Förderung von Vereinen, Verbänden, Kirchen und Institutionen der Samtgemeinde Artland aufzunehmen, weil er alle Kriterien erfüllt. Er besteht seit drei Jahren und ist damit antragsberechtigt. Das bedeutet, dass Schwarz-Weiß Quakenbrück jährlich mit einer finanziellen Zuwendung der Samtgemeinde Artland rechnen kann. Laut Förderrichtlinie wird den Sportvereinen ein Grundbetrag gewährt, der bei vier Euro pro jugendlichem Mitglied/Jahr liegt. Außerdem werden dem Verein die samtgemeindeeigenen Sportanlagen zur Nutzung unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Artländer Samtgemeinderat gegen Pauschalförderung

Eine Pauschalförderung in Höhe von 1500 Euro pro Jahr, wie sie der Vorstand des Vereins schriftlich beantragt hatte, lehnte der Rat der Samtgemeinde Artland allerdings ab. Mit diesem Votum schloss er sich dem Ausschuss für Bildung, Familie und Vereine an, der bereits ausführlich über diese Frage diskutiert hatte. Dessen Mitglieder waren schließlich mehrheitlich der Meinung der Samtgemeindeverwaltung gefolgt. Die hatte darauf hingewiesen, dass nur soziale und kulturelle Vereine eine Pauschalförderung erhalten.
Antrag des Vorstandes

Der Vorstand des Vereins hatte den Wunsch damit begründet, dass er „in Quakenbrück seit Jahren und vor allem im Stadtteil Neustadt eine wichtige Rolle übernommen hat“. Er beabsichtige, verstärkt Kinder und Jugendliche für den Verein zu gewinnen und vor allem durch die Zusammenarbeit mit Familien mit Migrationshintergrund die jungen Menschen für die Vereinsarbeit zu begeistern. Genau diese Arbeit sei aber Wesensmerkmal aller Sportvereine, so die Verwaltung.