Artländer CDU will investieren! Handlungsbedarf in Bädern Quakenbrück und Nortrup!

2. November 2015
Im Nortruper Freibad sollen nach dem Willen der Artländer CDU die Umkleidekabinen renoviert werden. Foto: Knapek/Archiv

Im Nortruper Freibad sollen nach dem Willen der Artländer CDU die Umkleidekabinen renoviert werden. Foto: Knapek/Archiv

noz 02.11.2015 Quakenbrück. Intensive Beratungen und Gespräche um den Haushalt der Samtgemeinde Artland bestimmten die Diskussionen der CDU-Samtgemeinderatsfraktion.

Es gelte, die Lebensqualität der Bürger in der Samtgemeinde zu erhalten und wenn möglich zu steigern. Dazu seien insbesondere Investitionen, aber auch ein angemessener Umgang mit dem Geld der Steuerzahler angezeigt, so Hubert Schwertmann, CDU-Fraktionsvorsitzender. Den Schwerpunkt dabei legt die Unionsfraktion laut einer Pressemitteilung erneut auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Samtgemeinde.

Dabei sei es nicht ausreichend, nur ein Gewerbegebiet in der Hinterhand zu haben, sondern es auch schon konkret zu beplanen. So werde die Fraktion erneut einen Antrag in den Rat einbringen, der eine Beplanung des Gewerbegebietes an der Niedersachsenstraße beinhalte. Hier müssten erkennbare Fakten geschaffen werden, die eine Investition in diesem Gebiet auch vorstellbar machten. Dazu gehöre eben eine konkrete Beplanung und auch möglicherweise das Anlegen einer Baustraße, so wie man das sehr erfolgreich an der Neulandstraße in der Stadt Quakenbrück praktiziert habe. Zur Lebensqualität in der Samtgemeinde trügen, so der Fraktionsvorsitzende, insbesondere die Bäder bei. Hier sieht die CDU-Fraktion einen dringenden Handlungsbedarf bei der Renovierung der Umkleidekabinen im Freibad in Nortrup. Ein unbeobachtetes Umziehen sei in Teilen kaum mehr möglich, so Fraktionsmitglied Bernd Kettmann aus Nortrup. Dringend umgestaltet werden müsste auch der Eingangsbereich im Hallenbad in Quakenbrück, da hier die Arbeitsbedingungen für das Personal nicht mehr zumutbar seien, so Hubert Schwertmann. Den geplanten Investitionen im Kindergartenbereich werde man zustimmen, insbesondere dem Wunsch der Heilpädagogischen Hilfe, in der Einrichtung am Wiesengrund in Quakenbrück eine weitere Krippe einzurichten. Die Nachfrage sei insgesamt, entgegen den Erwartungen, insbesondere in der Stadt Quakenbrück, enorm angestiegen. Dieser Nachfrage müsse man nun nachkommen.

Die Integration von Neubürgern werde die Kommunen der Samtgemeinde in Zukunft durch die Flüchtlingsproblematik vor weitere Herausforderungen stellen. Um diesen gerecht zu werden, sei es notwendig, nicht nur das Amt des ehrenamtlichen Integrationsbeauftragten neu zu besetzen, sondern darüber hinaus die bisherige Stelle in der Verwaltung erheblich aufzuwerten, so Schwertmann abschließend in der Presseerklärung.