“Mobiler Bürgerdialog”: CDU-Radtour führte durch Quakenbrück! Stadtverband lud zur Familien ein!

12. August 2015
In der Praxis Hobbje & Schmees

In der Praxis Hobbje & Schmees

Vor der Gelände ehemals Preemann.

Vor der Gelände ehemals Preemann.

Am Draisinen-Bahnhof

Am Draisinen-Bahnhof

pm Quakenbrück Die Familien – Fahrradtour des CDU-Stadtverbandes, vorbereitet von Matthias Brüggemann, führte die Teilnehmer in diesem Jahr an markante Stationen in unserer Stadt, die in besonderer Weise in der aktuellen politischen Diskussion standen bzw. stehen.
Die Tour begann traditionell am historischen Marktplatz, wo sich zur Freude des Vorsitzenden Matthias Brüggemann, eine große Zahl von Teilnehmern einfand.
Als erstes Ziel steuerte die Gruppe die neuen Räume, der Psychotherapeutische Praxisge-meinschaft Hobbje & Schmees im renovierten Bahnhofsgebäude an. Hier erläuterte Johannes Schmees die durchgeführten Umbauten am Bahnhofsgebäude, die erforderlich waren um hier den Praxisbetrieb zu ermöglichen. In einem regen Dialog mit den Teilnehmern stellte er dann die Tätigkeit der Praxisgemeinschaft vor. Die Zuhörer zeigten sich von den baulichen Gegebenheiten, sowie den Ausführungen durch Johannes Schmees begeistert.
Der nächste Halt befand sich in der Nähe des Bahnhofgebäudes, an dem Gelände ehemals Preemann, an der Wilhemstraße. Hier erläuterte Brüggemann noch einmal die Position der CDU-Stadtratsfraktion, die sie mit ihrem Artikel „Quakenbrück hat etwas zu verlieren“ publiziert hatte. „Es gelte im Konsens mit Investoren Stadthistorisches zu erhalten und zukunfts-weisende Baukörper zu errichten. Um Zeitverzögerungen für Investoren und Verluste von historischer Bausubstanz zu verhindern, ist es unbedingt erforderlich im Vorfeld miteinander zu sprechen. Diese Möglichkeit bieten die Rahmenbedingungen in jedem Sanierungsgebiet und müssten von der Kommune auch genutzt werden“, so Brüggemann weiter.
Am neuen Draisinen Bahnhof machte sich die Gruppe ein Bild über dessen jetzigen Zustand. Man war sich einig, dass die dort aufgestellten bunten Container nicht unbedingt zur Ver-schönerung des Geländes beitragen und hier zeitnah eine deutlich bessere Lösung gefunden werden muss. Diverse Möglichkeiten seien im Stadtrat auch schon früh diskutiert worden, informierte Brüggemann, aber bislang sei Augenscheinlich nichts geschehen. Er brachte noch einmal eine Idee der CDU aus dem Jahr 2011 zur Diskussion. Damals wurde vorgeschlagen das alte Stellwerk Mitte, für die Belange der Draisinen Strecke zu nutzen.
Der weitere Weg führte zum Christlichen Krankenhaus. Vor Ort konnten sich die Teilnehmer ein Bild über die Planungen über den Grünzug machen, der laut Rahmenplanung der sozialen Stadt, vom Bürgerpark an der Artlandstraße ausgehend über das ehemalige Gelände der Firma Rebotec und das bald freiwerdende Grundstück der Villa Husmann, führen soll.
Entlang der Artlandstraße fuhren die Teilnehmer zurück zum Bahnhofsgebäude, wo die Fahrradtour in der dort neu eröffneten Gastronomie, bei herrlicher Abendsonne, besten Speisen und Getränken ihren Abschluss fand. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Fahrradtour eigentlich eher als ein Mobiler Bürgerdialog zu bezeichnen sei. Der Vorstand hat zugesagt, sich über diesen Vorschlag für eine Namenänderung, Gedanken zu machen.
Mit diesem Vorstand sind wir bestens für die kommenden Aufgaben gerüstet, so Brüggemann mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen am 11. September 2016.