Wo geht es lang mit der Stromtrasse? CDU Artland informierte sich!

7. August 2015
Monika Schlüter, Gertrud Kater, Dirk Kopmeyer, Hans Heile, Manfred Hussmann und Matthias Brüggemann im Gespräch mit Melanie Pust (3. von rechts) vom Bürgerdialog Stromnetz.(Foto CDU Artland)

Monika Schlüter, Gertrud Kater, Dirk Kopmeyer, Hans Heile, Manfred Hussmann und Matthias Brüggemann im Gespräch mit Melanie Pust (3. von rechts) vom Bürgerdialog Stromnetz.(Foto CDU Artland)

pm Quakenbrück/Nortrup/Menslage/Badbergen. Der Vorstand der CDU-Artland informierte sich in einem Gespräch mit Melanie Pust, Bürgerdialog Stromnetz, über den aktuellen Planungsstand für das Leitungsprojekt, das von Conneforde über Cloppenburg nach Merzen führt und die Samtgemeinde Artland vermutlich direkt betreffen wird. „Auch wenn aktuell noch keine konkrete Planung für die Trasse bekannt ist, wollen wir frühzeitig in den Dialog einsteigen“, so der 1. Vorsitzende des Verbandes Dirk Kopmeyer.

Wir sind nicht auf Freileitung oder Erdkabel festgelegt, waren sich die Vorständler einig, aber wir wollen beide Optionen für das Artland. Bisher sind nur für vier Leitungprojekte auch Teilerdverkabelungen möglich. Durch die politische Vereinbarung der Parteivorsitzenden der CDU, CSU und SPD für eine erfolgreiche Energiewende, ist der Raum für weitere Pilotprojekte eröffnet, daher fordert die CDU-Artland die Aufnahme der Strecke Cloppenburg – Merzen in die Projektliste.
Auch die Auswirkungen der neuen Leitungen gilt es weiter im Auge zu behalten. Neben der Belastung des Landschaftsbildes muss Klarheit über die elektrischen und magnetischen Fel-der, die von Freileitung oder Erdkabel ausgehen herrschen.
Der anerkannt notwendige Umbau des Stromnetzes wird in den nächsten Jahren noch er-hebliche Anstrengungen und Kosten verursachen. Daher sei es wichtig bei allen Forderungen zur Trasse immer daran zu denken, dass sämtliche Belastungen von den Netzbetreibern über den Strompreis auf die Verbraucher umgelegt werden.