Jahrelange Kontakte besiegelt! Kooperationsvertrag zwischen AGQ und OBS Artland

14. Juni 2015
Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: die Leiterin der Oberschule Artland, Elfriede Brunken, und Manfred Ernst, Leiter des Artland-Gymnasiums. Foto: Middendorf

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: die Leiterin der Oberschule Artland, Elfriede Brunken, und Manfred Ernst, Leiter des Artland-Gymnasiums. Foto: Middendorf

noz 12.06.15 Quakenbrück. Eine Zusammenarbeit, die bisher schon gut funktionierte, wurde jetzt „amtlich“ dokumentiert: Elfriede Brunken, Leiterin der Oberschule Artland, und Manfred Ernst, Schulleiter des Artland-Gymnasiums, unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der beide Einrichtungen noch enger zusammenschweißen soll.

In Gegenwart der Schülervertretungen (SV), einer Elternvertreterin sowie mehrerer Lehrerinnen der Schulvorstände wurde ein Vertragswerk unterzeichnet, das in dieser Form in der Artländer Schullandschaft ungewöhnlich sein dürfte.

„Seit ich hier angefangen habe, habe ich den Kontakt gesucht“, so Elfriede Brunken. Daraus habe sich eine sehr gute und intensive Zusammenarbeit entwickelt. „Was ich bestätigen kann“, warf Manfred Ernst ein. Lehrkräfte wurden „abgeordnet“, Räume angeboten. Für die Phase des Umbaus der OBS schlug Annette Raue (AGQ) jetzt eine gemeinsame Nutzung der Bücherei vor – nur ein Beispiel für den Schulterschluss.

Nicht zu vergessen die Aktionen der Schüler: „Wir haben zusammen Umwelt-Projekte gestartet“, erzählte Yasmina Yildirim (SV des AGQ). So wurden Wertstoffe gesammelt und der Erlös aus dem Recycling für Impfungen in der Dritten Welt zur Verfügung gestellt. Die SV der OBS, bei diesem Termin vertreten durch Pascal Wichmann, war engagiert dabei, auch Eltern beteiligten sich.

Weitere gemeinsame Initiativen folgten.

Der Kooperationsvertrag, der „die jeweiligen individuellen Lernentwicklungen und -möglichkeiten … in den Blick nehmen“ soll, war quasi logische Konsequenz all dieser Aktivitäten. Die Schulen verpflichten sich bei Interesse an einem Wechsel zur gegenseitigen Information, Unterstützung und zum Erfahrungsaustausch. Schnupperwochen werden ermöglicht.

„Das ist ja wie beim Notar“, scherzte Elfriede Brunken vor der feierlichen Unterzeichnung. Eine „weiterhin vertrauensvolle Kooperation“, so der Vertragstext, ist nun nicht mehr freiwillig, sondern bindend – auch für künftige Schulleitungen.