CDU-Antrag an den Rat der Stadt! Lkw aus der Quakenbrücker Innenstadt fernhalten!

11. Mai 2014
Auch in Quakenbrücker Wilhelmstraße belastet der Lkw-Verkehr die Anlieger und ihre Häuser. Foto: Archiv

Auch in Quakenbrücker Wilhelmstraße belastet der Lkw-Verkehr die Anlieger und ihre Häuser. Foto: Archiv

NOZ 06.05.2014 Quakenbrück. Schon länger befasst sich der Quakenbrücker Stadtrat mit der Verkehrssituation in der Quakenbrücker Innenstadt. Dabei haben in der Vergangenheit insbesondere Anlieger der Wilhelmstraße, der Friedrich-Ebert-Straße und der St.-Annen-Straße auf die Belastung dieser Straßen insbesondere durch Lkw-Verkehre hingewiesen. Zuletzt hatten aber auch die Anlieger der Deichstraße ein entsprechendes Schreiben an den Quakenberücker Stadtrat gerichtet.
„Die CDU-Stadtratsfraktion hat im Anschluss an solche Schreiben stets das Gespräch mit den Betroffenen gesucht“, weist CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Calderone in einer Pressemitteilung auf viele Gespräche vor Ort hin. Zuletzt sei das Ergebnis eines solchen „Anliegergespräches“ in der Deichstraße ein Antrag an den Quakenbrücker Rat gewesen, die Wohnqualität an der Deichstraße zu verbessern.
„Die CDU sieht sich hier in großer Übereinstimmung mit den Grünen im Quakenbrücker Rat, die einen ähnlichen Antrag eingebracht haben“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Spürbare Entlastung

Auch nach einem Gespräch mit Anliegern der Wilhelmstraße und der Friedrich-Ebert-Straße habe die CDU einen Antrag zur besseren Lenkung der Verkehrsströme in Quakenbrück formuliert. Danach sollen alle Lkw-Verkehre, die nicht ein konkretes Ziel in der Quakenbrücker Innenstadt anfahren, zukünftig diese auch nicht mehr durchfahren dürfen.
„Die CDU erwartet sich dadurch eine spürbare Entlastung der oft engen Innenstadtstraßen“, so Calderone. Auf der anderen Seite wolle die CDU auch hier die Wohnqualität durch diese neue Beschilderung erhöhen.
Das Verbot solle gelten für alle Straßen innerhalb des Straßenringes St.-Annen-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Wilhelmstraße, St. Antoniort und für den Ring selbst.
Es solle natürlich nicht gelten für Zulieferverkehre, um die Wirtschaft auch im Quakenbrücker Innenstadtbereich nicht zu benachteiligen.
Für Lkw-Durchgangsverkehre stehe ein gut ausgebautes Straßennetz zur Verfügung, beispielsweise die B 68, die Oldenburger Straße, die Niedersachsenstraße. „Diese Straßen sind dafür gebaut, Durchgangsverkehre aufzunehmen, und sollen es in Zukunft auch tun.“
Sanierung Stadtstraßen

Parallel dazu solle mit der Sanierung der Stadtstraßen begonnen werden. Für 2014 sei die Sanierung der St.-Annen-Straße vorgesehen. Aus Sicht der CDU eine Chance, auch hier Verkehre auf die B 68 zu leiten: „Wir können uns vorstellen, die Auffahrt zur B 68 aus Richtung Bremer Straße/Kreisel als sogenannte abknickende Vorfahrt anzulegen, und haben die Verwaltung gebeten, diese Möglichkeit zu prüfen.“