Müllsammelaktion mit Rekordbeteiligung

14. März 2013
Viele Hände - schnelles Ende. Quakenbrücks stellv. Bürgermeister Matthias Brüggemann (6. von links) ließ es sich nicht nehmen und unterstützte persönlich eine der zahlreichen Gruppen beim freiwilligen Müllsammeln.

Viele Hände – schnelles Ende. Quakenbrücks stellv. Bürgermeister Matthias Brüggemann (6. von links) ließ es sich nicht nehmen und unterstützte persönlich eine der zahlreichen Gruppen beim freiwilligen Müllsammeln.


SG Artland Web Quakenbrück Autoreifen, Kleidungsstücke, Plastik- und Glasflaschen, aber auch ein Schlauchboot, Silvesterböller und bündelweise Werbeflyer – die Liste mit dem Müll, den die freiwilligen Sammler am Wochenende in der Samtgemeinde Artland fanden, ist lang.
„Eigentlich ist es eine Schande, was wir einigen unverbesserlichen Zeitgenossen so alles hinterher räumen müssen“, bemerkte ein Müllsammler und gab damit das Meinungsbild vieler Freiwilliger wieder.
Zahlreiche Vereine, Schulen, Kindergärten und Privatpersonen beteiligen sich an der Müllsammelaktion am vergangenen Wochenende im Artland.
So konnte Matthias Brüggemann, stellv. Bürgermeister der Stadt Quakenbrück, knapp 100 freiwillige Sammler/innen begrüßen. Vertreten waren der BCS, die Bundeswehr, die Schützenvereine Neustädter Schützenbund, Schützenverein Hengelage und Old Quakenbrügge, der Angelsportverein, die Feuerwehr, der Griechischer Kulturverein, der SPD-Ortsverein, der Hundesportverein und das THW .
Brüggemann bedankte sich für die Rekordbeteiligung und das gemeinschaftliche Engagement für eine saubere Stadt Quakenbrück. Den anwesenden Frauen überreichte er anlässlich des “Weltfrauentags“ am Freitag, nachträglich noch eine Rose. Zum Abschluss wurden Getränke und von THW-Mitarbeitern selbstgemachter Erbseneintopf auf dem Betriebsgelände an der Ostlandstraße gereicht.
Trotz des schlechten Wetters war die Beteiligung an der Müllsammelaktion auch in Menslage und Nortrup sehr gut. Zahlreiche Bürger/innen ließen es sich nicht nehmen, die Natur vom Wohlstandsmüll zu befreien.
Bereits am Freitag waren viele Grundschüler/innen in den Gemeinden aktiv, um ihren Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten.
„Seit Silvester hat hier wohl keiner mehr aufgeräumt“, wahr die Enttäuschung gerade bei einigen jungen Sammler/innen besonders groß. Die Jugendlichen fanden es nicht in Ordnung, dass so viele Dinge einfach so achtlos weggeworfen bzw. der verursachte Müll – wie zum Beispiel die Böller vom Silvesterfeuerwerk – nicht sofort wieder beseitigt werden.
Allen Müllsammlern gemeinsam war der Wunsch an die Mitbürger/innen zukünftig noch verantwortungsbewusster zu handeln und Abfälle nicht einfach achtlos in die Natur zu werfen.