CDU Stadtverband begeistert vom „JadeWeserPort“

15. Oktober 2012

Das Bild zeigt die Reisegruppe vor dem Info Gebäude des „JadeWeserPorts“.
Foto: CDU Stadtverband

Quakenbrück. Die diesjährige Tagesfahrt des CDU Stadtverbandes Quakenbrück führte die Teilnehmer in die Niedersächsische Hafenstadt Wilhelmshaven. Während einer humorvollen und kurzweiligen Stadtrundfahrt erhielt die Gruppe viele Informationen zur Stadtgeschichte.  Wilhelmshaven erhielt seinen Namen im Juni 1869 durch König Wilhelm I. von Preußen, den späteren Deutschen Kaiser. Wegen der einzigartigen und geschützten Lage war wenige Jahre zuvor mit dem Bau eines preußischen „Marine-Etablissements“ inmitten des Oldenburger Landes an der Jade begonnen worden. Durch die enge Verbindung mit „ihrer“ Marine erlebte Wilhelmshaven in seiner jungen Geschichte zweimal sehr ausgeprägt den Wechsel von wirtschaftlicher Blüte (1871 bis1914, 1933 bis 1939) zu Niedergang und Zerstörung – zuerst 1918, dann 1945. Auf die Entwicklung Wilhelmshavens nahm neben der Marine auch die oldenburgische Nachbarstadt Rüstringen Einfluss, die „Doppelstadt“ an der Jade wurde erst 1937 zu Wilhelmshaven vereinigt. Nach dem zweiten Weltkrieg gelang der Versuch, eine breitere zivile wirtschaftliche Struktur in der Stadt zu schaffen, sie findet Ausdruck im Ölhafen und Großanlagen der petrochemischen Industrie im Norden der Stadt. Vor einigen Jahren  begann die Realisierung des richtungweisenden Vorhabens für die Zukunft der gesamten Region, der Bau des „JadeWeserPort“ – in dem die größten Containerschiffe der Welt ihre Ladung löschen werden. Die Reisegruppe war zeigt sich beeindruckt und begeistert von den Ausmaßen und der Technik des einzigen Deutschen Tiefwassserhafens an der Jade. Die Containerbrücken sind so ausgelegt, dass sie auch für die nächsten zwei Generationen an Containerschiffen ausreichen. Es sind die momentan größten Anlagen ihrer Art weltweit. Zum Ausklang des Abends fanden sich die Mitreisenden nach einem ausgedehnten Spaziergang in Hooksiel zum Abendessen am Nordseestrand ein. Alle Teilnehmer waren sich einige, einen hochinteressanten Tag verlebt zu haben. Landtagskandidat Christian Calderone, dankte im Namen aller Reisenden dem Stadtverbandsvorsitzenden Matthias Brüggemann für die perfekte Organisation. Die nächste Fahrt für 2013 ist schon in Planung, als Termin ist wiederum der Samstag vor dem Artländer Renntag vorgesehen.