Quakenbrücker St.-Petrus-Gemeinde freut sich auf neue Pastorin

18. Juli 2012

NOZ 18.07.2012

Superintendent Hans Hentschel führte Christina Richter in ihr Amt als Pastorin der Quakenbrücker St.-Petrus-Gemeinde ein.Foto: Alexandra Lüders

Superintendent Hans Hentschel führte Christina Richter in ihr Amt als Pastorin der Quakenbrücker St.-Petrus-Gemeinde ein.Foto: Alexandra Lüders

Quakenbrück. Nach kurzer Vakanz hießen die Mitglieder der St.-Petrus- Gemeinde, Superintendent Hans Hentschel sowie die Pastoren des Kirchenkreises Bramsche, die neue Pastorin Christina Richter und ihren Ehemann Juan Carlos Munoz Vivar mit einem Einführungsgottesdienst und anschließendem Empfang willkommen. Zur Begrüßung gab es gute Worte und viele Präsente. Die Freude auf die neue Pastorin, die mit ihrem Mann das frisch renovierte Pfarrhaus in der vergangenen Woche bezogen hat, war deutlich spürbar. Das Petrus-Duo präsentierte seine schönsten Klänge, und der Kirchenvorstand überbrachte eine Orchidee als Willkommensgruß, während Hans Hentschel mit einem Buch voll selbst gemalter Petrusgeschichten überraschte. „Ich hoffe, dass Sie auf offene Türen und Herzen stoßen und viele Begleiter finden beim Aufbau von Vertrauen“, wünschten die Stadtväter Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz und Bürgermeister Claus Peter Poppe Richter eine gute Hand als „Menschenfischerin“ im bunten Stadtteil Neustadt. In den Kirchengemeinden des Artlandes habe es einen großen Aufbruch zu neuen Wegen gegeben, wovon Richter sich bei einer pastoralen Rundfahrt überzeugen könne. Wolfgang Becker übermittelte Grüße des Evangelischen Rates und des Arbeitervereins und wünschte viel Kraft und Erfolg beim Neuanfang. Neben Pfarrer Bernhard Lintker von der St.-Marien-Gemeinde hießen Delegierte des St.-Sylvester-Kirchenvorstandes die neue Pastorin ebenso willkommen wie Michael Schnelle vom St.-Petrus-Kirchenvorstand. Er dankte Christina Richter für ihre Bereitschaft, sich auf das Abenteuer St.-Petrus-Gemeinde in der Quakenbrücker Neustadt einzulassen: „Wir freuen uns, Sie und Ihren Mann näher kennenzulernen, und schauen erwartungsvoll den Begegnungen mit Ihnen entgegen. Seien Sie uns eine ,Plutimikatorin‘‚ sodass jeder Mensch mit dem Gefühl von Ihnen geht (oder Sie von ihm), spirituell und seelsorglich reich beschenkt worden zu sein“, hoffte Schnelle auf ein bereicherndes Miteinander. Richter zeigte sich vom herzlichen Empfang überwältigt und dankbar. In ihrer Einführungspredigt legte sie die Apostelgeschichte von Philippus aus, der den äthiopischen Finanzminister – einen Mann mit schwarzer Haut – taufte. Sie sei fasziniert von diesem missionarischen Predigttext, denn er eröffne einen weiten Horizont. Richter berichtete von „gelungenen“ eigenen Begegnungen, in denen sie Menschen zum Glauben an Jesus Christus habe anstoßen können. „Ich bitte Gott um seinen Segen für die vielen Begegnungen, die vor mir liegen, damit sie so gut gelingen wie bei Philippus und dem Äthiopier“, so Richter. Hans Hentschel empfahl, den Zauber des Anfangs wahrzunehmen und das Evangelium als „Haltegriff des Guten“ zu nutzen.