CDU Mittelstandsvereinigung MIT Artland besucht Delkeskamp Verpackungswerke in Nortrup

16. Juli 2012
Mittelstandsvertreter der MT Artland wurden begrüßt von Stefan Delkeskamp (7. von rechts). Werner Surholt, ganz links, führte anschließend durch alle Abteilungen der Nortruper Verpackungswerke. Foto: Christian Wüst

Mittelstandsvertreter der MT Artland wurden begrüßt von Stefan Delkeskamp (7. von rechts). Werner Surholt, ganz links, führte anschließend durch alle Abteilungen der Nortruper Verpackungswerke.
Foto: Christian Wüst

„Wenn Sie beispielsweise am Sonntag eine Torte von Coppenrath und Wiese auspacken, werden sie ein Produkt von Delkeskamp entdecken. Der Tortenring wird bei uns  aus dem hauseigenen DENOPOR hergestellt,“ veranschaulichte Geschäftsführer Stefan Delkeskamp der Delegation der MIT Artland anlässlich eines Besuch der Werke in Nortrup. „Mein Urgroßvater ist 1898 in das Unternehmen eingestiegen, und mein Großvater kam 1960 zu der Überzeugung, eine eigene Papiererzeugung aufzubauen,“ beschrieb Delkeskamp die familiäre Unternehmensgeschichte. 2007 wurden 18 Mio Euro in die Papierfabrik investiert. Mittlerweile werden in Nortrup jährlich 120.000 Tonnen Papier aus Altpapier produziert. Gut 600 Mitarbeiter und Auszubildende sorgen dafür, dass Kunden wie z. B. Barilla, Bahlsen, Duni, RuF, Nestlé oder Severin mit individuellen Verpackungslösungen beliefert werden – mit der hauseigenne Flotte mit 25 neuen, verbrauchsarmen LKWs. Seit 1996 versorgt ein eigenes Kraftwerk mit mächtigen Turbinen das Werk mit Energie. Der technische Betriebsleiter Werner Surholt führte die Mittelständler aus dem Artland in einer zweistündigen Führung durch alle Bereiche der Fertigung. Er erklärte unter anderem die Papierherstellung von der Aufbereitung des Altpapiers in einem riesigen Behälter bis hin zur fertig aufgewickelten Papierbahn, die großen Druckstraßen und das vollautomatische Transportsystem ähnlich einer Straßenbahn. MIT-Vorstand Dietrich Keck zeigte sich im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmern beeindruckt und stellte fest, dass die Kontakte in der Wirtschaft untereinander gerade auch bei Betriebsbesichtigungen intensiviert werden können.