Calderone bleibt CDU-Fraktionsvorsitzender in Quakenbrück

10. November 2011

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Christian Calderone bleibt Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Quakenbrück. Dies bestimmte das zehnköpfige Gremium einstimmig. Mit gleichem Ergebnis wurden Wolfgang Becker und Matthias Brüggemann zu stellvertretenden Fraktionssprechern gewählt.

Christian Calderone dankte den Bürgerinnen und Bürgern für das bei den Kommunalwahlen im September 2011 entgegengebrachte Vertrauen, musste aber auch konstatieren, dass die Wähler den Christdemokraten in Quakenbrück für die nächsten fünf Jahre die Oppositionsrolle zugedacht haben. „Wir nehmen diese Rolle im Sinne einer konstruktiven Oppositionsarbeit an“, so Calderone.

Dazu gehöre, dass die CDU-Ratsfraktion in Übereinstimmung mit ihrem Wahlprogramm Wert auf die Weiterentwicklung der städtischen Sanierungsgebiete Neustadt und Bahnhof lege. „Hier zeigen sich gerade aktuell mit dem Abriss der so genannten Lumpenfabrik an der Friedrichstraße und der Neugestaltung des Bahnhofsplatzes Erfolge der vergangenen Amtszeit.“ Außerdem gelte es, Quakenbrück als Forschungs- und Bildungsstandort weiter zu festigen, mit der Unterstützung des DIL und der Profilierung des Bachelor-Studienganges am Christlichen Krankenhaus. „Dies sind für die CDU zwei wesentliche Politikfelder!“

Und nicht zuletzt müssen die kommunalen Finanzen im Blick behalten werden: „In den vergangenen Jahren haben wir trotz einer großen Agenda und hoher Investitionen in die städtische Infrastruktur den städtischen Haushalt im Griff gehabt.“ Dies muss auch weiterhin Ziel der Ratspolitik sein.

Hierin sei sich die CDU mit der FDP-Ratsfraktion einig, mit der es gute Gespräche nach der Kommunalwahl gegeben habe. Mit dem ehemaligen Koalitionspartner sei eine weiterhin enge Zusammenarbeit vereinbart worden, allerdings aus der Oppositionsrolle hinaus. Gute Gespräche seien auch mit der neuen SPD-Mehrheitsfraktion geführt worden. Ausfluss dieser sei eine Mitwahl des Quakenbrücker Bürgermeisters, der von der größten Ratsfraktion aufgestellt werde. „Die CDU wird keinen Gegenkandidaten aufstellen, sondern Claus Peter Poppe mitwählen! Wir folgen damit dem Wählervotum, ohne in allen inhaltlichen Punkten Deckungsgleichheit mit dem SPD-Programm feststellen zu können.“