Calderone und Moormann kandidieren

9. März 2011

Mit Christian Calderone und Ida Moormann geht die CDU-Quakenbrück in die Wahlen zum Kreistag des Landkreises Osnabrück. Dies beschlossen die CDU-Mitglieder der Burgmannstadt einstimmig auf einer Mitgliederversammlung.

Für Quakenbrück in den Kreistag: Christian Calderone und Ida Moormann mit dem Vorsitzenden der CDU-Quakenbrück, Matthias Brüggemann (von rechts).

Für Quakenbrück in den Kreistag: Christian Calderone und Ida Moormann mit dem Vorsitzenden der CDU-Quakenbrück, Matthias Brüggemann (von rechts).

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Matthias Brüggemann sprach von einem Zeichen der Geschlossenheit und Zukunftsgerichtetheit der Quakenbrücker Ortsunion. Mit dem Mitgliedervotum gehen beide vorgeschlagenen Kandidaten in einen Kreisparteitag am 18. März 2011 in Georgsmarienhütte, auf dem alle einhundert CDU-Kandidaten in den zehn Wahlbereichen für die Wahlen zum Kreistag nominiert werden.

„Stadt Quakenbrück und Samtgemeinde Artland brauchen in den großen politischen Themenfeldern auch weiterhin die Unterstützung des Landkreises“, betonten Moormann und Calderone. Dies gelte im Bereich der Bildungspolitik, wo er darauf ankomme, den Gymnasialstandort Quakenbrück zukunftssicher zu gestalten – der Landkreis Osnabrück ist Träger des Artland-Gymnasiums, zugleich kleinstes Gymnasium des Landkreises. Dies gelte im Bereich der Stadtsanierungsgebiete Bahnhof und Neustadt: vor allem durch den für die Stadt Quakenbrück erfolgten Erwerb der Bahnbrache durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises im vergangenen Jahr seien hier vielfältige Verknüpfungen vorhanden. Dies gelte im Integrationsbereich, in dem die Stadt Quakenbrück eine landkreisweite Sonderstellung durch einen hohen Integrationsbedarf einnehme. Und dies gelte – auf Samtgemeindeebene – für den Bereich der Wirtschaftsförderung: als nördlichste kreisangehörige Kommune und mit der Grenzstellung zum oldenburger Münsterland habe das Artland eine wirtschaftliche Brückenfunktion in die Landkreise Cloppenburg und Vechta hinein.

„Dabei hat die Zusammenarbeit mit der Landkreisebene in den vergangenen Jahren hervorragend funktioniert“, verwiesen Moormann und Calderone auf die Unterstützung des DIL, die Ansiedlung der Außenstelle der Hochschule Osnabrück am Christlichen Krankenhaus sowie die Planungen für die Ortsumgehung Badbergen. Insofern seien Kontinuität und neue Ideen zu gleichen Teilen gefordert.