CDU für DIL-Campus an der von-Klitzing-Straße

21. November 2010

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Auf dem Weg zu einem Institut der Frauenhofer-Gesellschaft ist das „Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik“ (DIL) in Quakenbrück. Dies teilte Geschäftsführer Dr. Volker Heinz auf den „Quakenbrücker Stadtgesprächen“ des CDU-Stadtverbandes mit.

DIL-Campus - der Plan.

DIL-Campus - der Plan.

 

Als Einrichtung der international renommierten Frauenhofer-Gesellschaft deutete Heinz auf eine nötige weiter räumliche Vergrößerung des DIL rund um den so genannten „Campus“ hin. Bereits aktuell erlebe das DIL auch durch die laufenden Investitionen aus dem Konjunkturpaket II einen wirtschaftlichen Aufschwung, der sich auch in einer stetig wachsenden Mitarbeiterzahl manifestiere. Vor diesem Hintergrund verwies Heinz auf eine Kooperation mit dem Artland-Gymnasium, in deren Rahmen Schülerinnen und Schüler an die Forschungsbereiche des DIL herangeführt werden.

Nach wie vor sei das DIL am richtigen Standort angesiedelt, befinde es sich doch inmitten einer „Vorzeigeregion der Lebensmittelproduktion“. „Gerade in diesem eng vernetzen Raum ist es Aufgabe zu erforschen, wie die Nahrungsmittelproduktion der Zukunft aussieht.“ Jedoch garantiere die Einbettung des DIL in eine größere Organisation wie die der Frauenhofer-Gesellschaft eine dauerhaftere Standortsicherheit.

Wie CDU-Vorsitzender Christian Calderone betonte, sei es Ziel der Christdemokratie, die Entwicklung des DIL weiter zu fördern. Aus diesem Grund stehe die CDU der Schaffung des so genannten „DIL-Campus“ grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Inhalt ist, dass die Prof.-von-Klitzing-Straße im Bereich des DIL zurückgebaut und in die beiderseits der Straße liegenden Grundstücke des DIL integriert werden. Aber nicht nur das: mittel- bis langfristig sollen sich in direkter Nachbarschaft des DIL weitere Dienstleister aus dem Bereich Lebensmitteltechnik und -forschung ansiedeln.  „Zweifelsohne stellt eine dauerhafte Sperrung der öffentlich gewidmeten Straße einen Eingriff in das Straßennetz der Burgmannstadt dar, aber er ist gerechtfertigt durch die positive Zukunftsperspektive für das DIL“, sagt Bürgermeister Wolfgang Becker (CDU).