„In 2010 sehen wir eine positive wirtschaftliche Entwicklung!“

8. Juli 2010

Einen erfreulichen Wirtschaftstrend macht Kynast-Steel-Gesellschafter Karl-Heinz Schnalke aktuell aus. Tatsächlich betonte die Geschäftsleitung vor der CDU-Quakenbrück im Rahmen einer Betriebsbesichtigung: „Für das Jahr 2010 sehen wir eine positive wirtschaftliche Entwicklung“.

Tonnenschwere Stahlcoils lagern bei Kynast-Steel: Karl-Heinz Schnalke (rechts) führte die Delegation der CDU um den Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen (2. von rechts) und den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Christian Calderone (2. von links) über das Werksgelände. 

Wie die Christdemokraten erfuhren, arbeitet die Kynast-Steel aktuell an sechs Tagen in der Woche im Zwei-Schicht-Betrieb mit 50 Mitarbeitern. Allein im laufenden Jahr 2010 seien danach acht Arbeitnehmer eingestellt worden. Außerdem würden drei Auszubildende in den Bereichen Maschinen- und Anlagenführer sowie Fachlagerist beschäftigt. „Unser Ziel ist es, unsere Auszubildenden auch zu übernehmen“, betonte Schnalke.

1999 aus der ersten Insolvenz der Kynast-AG mit 30 Arbeitnehmern als eigenständige GmbH hervorgegangen, habe sich die Kynast-Steel auf dem europäischen Markt etabliert: die Niederlande und Dänemark, Tschechien und Polen sowie Spanien und natürlich der deutsche Markt sind danach Hauptabsatzgebiete. Stand als Sparte der Kynast-AG vor allem die Eigenversorgung mit Fahrradrahmen sowie Rohren für Gartenmöbeln und Rasenmähern im Mittelpunkt der Tätigkeit, sei die Kynast-Steel heute vor allem Zulieferer für die Automobil- und Agrarindustrie. „Dafür verarbeiten wir monatlich bis zu 1.500 Tonnen Stahl.“ Möglich machen dies auch Investitionen in zwei neue, hochmoderne Rohrsägeanlagen.

Beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Kynast-Steel zeigten sich dann auch die Besucher aus der CDU: „Weitgehend jenseits der öffentlichen Aufmerksamkeit hat sich auf dem ehemaligen Kynast-Gelände in der Quakenbrücker Neustadt ein modernes Rohrwerk etabliert, welches durch Investitionen in Millionenhöhe seine Treue zum Standort Quakenbrück eindrucksvoll demonstriert“, sagte CDU-Vorsitzender Christian Calderone. Und der örtliche Landtagsabgeordnete Reinhold Coenen sah bei einem Rundgang über das Werksgelände die Wettbewerbsfähigkeit der Region bestätigt: „Rohre made in Quakenbrück werden europaweit geliefert und gehen verarbeitet in die ganze Welt. Dies zeigt die Leistungsfähigkeit des ländlichen Raumes in Niedersachsen.“