Stadt Quakenbrück kauft ehemalige „Lumpenfabrik“

9. Dezember 2009

Die Tage sind gezählt! Zumindest für die Gewerbebrache Friedrichstraße 39/Ostlandstraße 31 im Die Bagger können bald rollen: geht es nach CDU und FDP wird der Gebäudekomplex rund um die „Lumpenfabrik“ in der Quakenbrücker Neustadt abgerissen.Bereich der Sozialen Stadt in Quakenbrück. Die Stadt kauft nämlich das rund 7.000 Quadratmeter große Grundstück mit aufstehendem Gebäudekomplex – und wird es nach den Willen von CDU und FDP im Stadtrat abreißen.

 

In Quakenbrück besser bekannt als „Lumpenfabrik“ macht das zweigeschossige Fabrikationsgebäude aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts mit seinen Hallenanbauten und Wohngebäuden einen verwahrlosten Eindruck. „Mit dem Ankauf der Gebäude kommen wir im Bereich der Sozialen Stadt einen entscheidenden Schritt weiter“, betonen die Fraktionsvorsitzenden von CDU und FDP, Christian Calderone und Martin Lampe. Denn der städtebauliche Rahmenplan sehe an dieser Stelle einen kompletten Abriss der bestehenden Gebäude vor, der nun realisiert werden könne. Zuvor allerdings müssen die bisher vermieteten Bereiche in den teilweise baufälligen Gebäuden entmietet werden, so dass die beiden Ratsfraktionen erst mit einem Abriss Anfang 2011 rechnen.

Zusammen mit den stellvertretenden Bürgermeistern Petra Fischer und Matthias Brüggemann wies Stadtbürgermeister Wolfgang Becker auf den städtebaulich negativen Charakter der Brache hin, die das Gesamtquartier schädige und aktuell insbesondere keine adäquate Zufahrt zum Versorgungs- und Instandsetzungszentrum der Bundeswehr zulasse. Das Gelände solle – ähnlich wie das im Bereich der ebenfalls abgerissenen „Alten Wache“ – komplett geräumt und anschließend mit Rasen eingesät werden.