„Soziale Stadt setzt positive Impulse für Arbeitsmarkt!“

20. November 2009

Besuch in der Quakenbrücker Neustadt: Staatssekretär Dr. Hermann Kues (2. von rechts) besuchte auf Einladung des CDU-Stadtverbandes die Soziale Stadt, CDU-Vorsitzender Christian Calderone, Dirk Kießling und Rita Spree vom Pflegedienst Dirritas, Quartiersmanagerin Heike Bohm und Stadtdirektor Reinhard Scholz (von links) begleiteten ihn.Die Quakenbrücker Neustadt besuchte auf Einladung des CDU-Stadtverbandes der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues. Dabei informierte sich Kues im Haus Bethanien über die Gründung des „Diakonischen Pflegebundes Weser-Ems“ mit Sitz in der Diakonischen Stiftung Bethanien sowie beim ambulanten Pflegedienst Dirritas über die „Soziale Stadt“.

 

 

Sechs  Altenpflegeeinrichtungen der Diakonie aus dem Landkreis Osnabrück bilden den Pflegebund mit Sitz in Quakenbrück. Wie die Besuchsdelegation durch den kommissarischen Geschäftsführer Otto Meese erfuhr, sei der Zusammenschluss aus kaufmännischen Erwägungen erfolgt: „Die Einrichtungen sparen im Verwaltungsbereich und erwirtschaften zusätzliche Ressourcen für die Pflege.“ Superintendent Dietmar Rehse hob die weiter bestehende Möglichkeit der Profilbildung innerhalb der angeschlossenen Einrichtungen hervor. Es sind dies neben dem Haus Bethanien und dem St. Sylvesterstift in Quakenbrück auch das Christopherusheim in Bad Iburg, das Paul-Gerhardt-Heim und das „Haus Am Kasinopark“ in Georgsmarienhütte und das Pastor-Arning-Haus in Fürstenau mit insgesamt 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Vom Haus Bethanien zur Sozialen Stadt ist es nur ein kleiner Schritt. Denn, wie CDU-Stadtverbandsvorsitzender Christian Calderone erläuterte, sei das Haus Bethanien ein „stabilisierender Faktor“ im sozialen Gefüge des Quartiers. Seit fünf Jahren widme sich die kommunale Politik dort intensiv der städtebaulichen und sozialen Aufwertung. Als eines von vierzig geförderten Projekten wurde der 2005 gegründete Ambulante Pflegedienst Dirritas besucht. Rita Spree und Dirk Kießling stellten vor, dass nun zehn Personen bei Dirritas beschäftigt sind und aktuell eine Außenstelle in Essen/Oldenburg eröffnet wird. Dr. Kues betonte, dass die Projekte im Bereich der Sozialen Stadt positive Impulse für Wirtschaft und Arbeitsmarkt setzen: „Es ist das zentrale Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft, dass jeder, der sich engagiert, selber seien Lebensunterhalt verdienen kann.“