Lokales Integrationskonzept an “Bundesintegrationsministerin” übergeben

21. Oktober 2009

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Das Lokale Integrationskonzept der Stadt Quakenbrück überreichte CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Calderone in Berlin an Bundesstaatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer. Im Beisein der Niedersächsischen Integrationsbeauftragten Honey Deihimi betonte Calderone gegenüber der Integrationsbeauftragten der Bundeskanzlerin die besonderen integrationspolitischen Herausforderungen in Quakenbrück.

Das Lokale Integrationskonzept der Stadt Quakenbrück übergab CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Calderone an die Integrationsbeauftragte der Bundeskanzlerin, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (Mitte), im Beisein der Niedersächsischen Integrationsbeauftragten Honey Deihimi.

Das Lokale Integrationskonzept der Stadt Quakenbrück übergab CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Calderone an die Integrationsbeauftragte der Bundeskanzlerin, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (Mitte), im Beisein der Niedersächsischen Integrationsbeauftragten Honey Deihimi.

 

Dabei hob Calderone die positive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem „Zivilen Friedensdienst“ hervor, der in vielen Vor-Ort-Gesprächen eine wirklichkeitsnahe Situationsanalyse erarbeitet und gleichzeitig der Kommune einen konkreten Handlungsleitfaden an die Hand gegeben hat. Calderone dankte Deihimi und dem örtlichen Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen, die die Verbindung zum “Zivilen Friedensdienst“ hergestellt hatten. „Nun gilt es, das Lokale Integrationskonzept schrittweise umzusetzen“, so Calderone. Zwar seien auch in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen und Projekte gefördert worden, nun könne sich die Stadt jedoch erstmals an einem integrierten Handlungskonzept abarbeiten. „Dadurch erhofft sich die CDU auch eine bessere Evaluation der durchgeführten Maßnahmen und einen nachhaltigeren Einsatz der Finanzmittel.“

Calderone wies noch einmal auf die besonderen Herausforderungen in Quakenbrück mit einem hohen Einwohneranteil mit Migrationshintergrund hin. Neben vielen positiven Integrationsgeschichten gebe es dabei auch Probleme, die sich insbesondere in den so genannten belasteten Nachbarschaften ausdrückten. Angesichts dieser notwendigen „Mammutaufgabe Integration“ benötige die Stadt auch weiterhin und zunehmend die Unterstützung des Landes und Bundes, die auch aktuell bereits Maßnahmen im Bereich der „Sozialen Stadt“ fördern.

Honey Deihimi betonte, dass gerade vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung die Integration eine zentrale Aufgabe der Politik sein werde. Quakenbrück habe sich auf einen langen und ressourcenbindenden, jedoch alternativlosen Weg gemacht. „Dabei ist die enge Vernetzung zwischen den Akteuren vor Ort und die Einbindung der Bevölkerung genauso wichtig, wie der Erfahrungsaustausch mit den Fachstellen auf Bundes- und Landesebene.“ Böhmer betonte, dass Integration vor Ort beginne und den Kommunen dabei durch die Bundesregierung ein breites Spektrum an Unterstützungsmöglichkeiten an die Hand gegeben werde.