Bauarbeiten am Bahnhof Quakenbrück haben begonnen: Bahnsteig II wird saniert

15. Oktober 2009

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Ende vergangener Woche haben die Bauarbeiten am Bahnhof Quakenbrück begonnen. Die Deutsche Bahn ertüchtigt in einem ersten Schritt den Bahnsteig II, der aktuell von der NordWestBahn angefahren wird. Im Zuge der Sanierung wird der Bahnsteig modern in Form der übrigen Haltepunkte an der Regionalbahnstrecke ausgebaut. Dabei soll auch das aufstehende marode Warte- und Treppenhaus abgerissen werden.

 

Die Bauarbeiten haben begonnen: hocherfreut zeigte sich darüber die CDU-Fraktion, die den Baufortschritt vor Ort begutachtete.

Die Bauarbeiten haben begonnen: hocherfreut zeigte sich darüber die CDU-Fraktion, die den Baufortschritt vor Ort begutachtete.

Die CDU-Quakenbrück machte sich jetzt vor Ort zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen und dem Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz ein Bild vom Baufortschritt. CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Calderone zeigte sich hocherfreut über die gestartete Maßnahme: „Die Modernisierung der Bahnsteige ist der Beginn eines ganzen Maßnahmenkataloges, der in den nächsten Jahren das städtebauliche Bild am Bahnhof Quakenbrück nachhaltig verbessern wird.“ So seien von Seiten der Deutschen Bahn Gleisbauarbeiten angekündigt, die das bereits erstellte Ausweichgleis vor dem ehemaligen Güterbahnhof an das Streckennetz anschließen werden. Außerdem liefen die Vorbereitungen für die Sanierung des durch die Stadt Quakenbrück erworbenen Bahnhofsgebäudes auf vollen Touren. Im nächsten Jahr sei hier mit dem Beginn der Baumaßnahme zu rechnen, um die Gebäudesubstanz zu erhalten und dort einen kulturelles Zentrum einzurichten.

Ein Dank gelte der Unterstützung durch MdL Coenen und Bürgermeister Scholz, die sich in Hannover für die Durchführung der aktuellen Baumaßnahme stark gemacht hatten. Insbesondere das Argument, dass Quakenbrück rechtzeitig zum Stadtjubiläum 2010 ein ansprechendes Entree für Bahnreisende erhalten solle, habe überzeugt.

Scholz berichtete auch von äußerst positiven Gesprächen, die mit der Deutschen Bahn bezüglich eines Ankaufes der rund zehn Hektar großen Bahnbrache geführt werden. Perspektivisch solle die gesamte Brache durch Grünanlagen, Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung reaktiviert werden.