MdEP Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl besuchte DIL in Quakenbrück

5. August 2009

Der Besuch lag nahe: nicht nur, weil sich das „Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik“ (DIL) gerade mit Hilfe einer 100-Prozent-Förderung des Landes Niedersachsen aus dem Konjunkturpaket II deutlich erweitert, sondern auch aufgrund der eigenen beruflichen Laufbahn besuchte die niedersächsische Europaabgeordnete Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU) auf Einladung des CDU-Stadtverbandes die Forschungseinrichtung in Quakenbrück.

Interesse an Lebensmitteltechnik und Lebensmittelforschung: MdEP Godelieve Quisthoudt-Rowohl (links) mit dem DIL-Geschäftsführer Dr. Volker Heinz (rechts) und Vertretern der Quakenbrücker CDU.

Interesse an Lebensmitteltechnik und Lebensmittelforschung: MdEP Godelieve Quisthoudt-Rowohl (links) mit dem DIL-Geschäftsführer Dr. Volker Heinz (rechts) und Vertretern der Quakenbrücker CDU.

Die studierte Biochemikerin war unter anderem Berichterstatterin des 5. Forschungsrahmenprogrammes der Europäischen Union. Damit war Dr. Quisthoudt-Rowohl sehr interessiert an der Bildung virtueller Netzwerke, wie sie das DIL aktuell im europäischen Kontext auf Grundlage des nunmehr 7. Forschungsrahmenprogrammes erarbeitet. „Unter dem Titel High Tech Europe soll ein Europäisches Institut für Lebensmitteltechnik errichtet werden, um die Exzellenz der in Europa vorhandenen Forschung zu harmonisieren und somit die ansässige Industrie für den globalen Wettbewerb nachhaltig zu stärken“, sagt DIL-Geschäftsführer Dr. Volker Heinz. An der Initiative sind – unter Koordination des DIL – europäische Forschungseinrichtungen, Industrieverbände und Unternehmen beteiligt. Ab 1. September wird das Europäische Institut auch in der „europäischen Hauptstadt“ Brüssel vertreten sein. Grund für Dr. Heinz, die Europaparlamentarierin aus Niedersachsen gleich zur Eröffnung der Vertretung einzuladen.

Bei einem Rundgang durch die Einrichtung machte sich Dr. Quisthoudt-Rowohl zusammen mit den Vertretern der örtlichen Christdemokraten ein Bild von den aktuellen und zukünftigen Schwerpunkten der Forschungsarbeit. Vor 25 Jahren gegründet, beschäftigt das DIL aktuell 115 Mitarbeiter. Lediglich 40 waren vor einem Vierteljahrhundert geplant, Zeit also für eine auch bauliche Erweiterung, die in 2009 und 2010 in unmittelbarer Nachbarschaft des aktuellen Standortes realisiert wird. Auch vor diesem Hintergrund nannte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Christian Calderone das DIL einen wichtigen Wirtschaftspartner in der Stadt, der aus dem ländlichen Raum heraus eine überregional bedeutsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit leiste und dabei hochqualifizierte Arbeitsplätze in Quakenbrück schaffe.