Neujahrsempfang der CDU-Quakenbrück mit über 120 Teilnehmern

19. Januar 2009

Mit zahlreichen Vertretern aus dem Vereins-, Bildungs-, Wirtschafts-, sowie sozialen und kulturellen Leben aus Stadt, Samtgemeinde und Landkreis eröffnete die CDU-Quakenbrück das politische Jahr 2009. Über 120 Gäste waren in diesem Jahr der Einladung der  Christdemokraten zum schon traditionellen Neujahrsempfang gefolgt.

In seiner Neujahrsansprache ging CDU-Vorsitzender Christian Calderone auch auf die aktuelle Krise in Wirtschafts- und Finanzmärkten ein und stellte die Frage, welche Lehren die Gesellschaft aus der wirtschaftlichen Entwicklung und den politischen Reaktionen ziehen könne. Die Antwort sah Calderone in der CDU als bürgerlicher Partei in eben dieser Bürgerlichkeit grundgelegt: „Denn die bürgerliche Idee repräsentiert das Verlangen nach Berechenbarkeit und das Mistrauen gegenüber allen grandiosen Projekten.“ Tatendrang paarten sich mit Realitätssinn und der Einsicht in die Begrenztheit menschlicher Möglichkeiten. In diesem Sinne sei die Krise auch eine Chance, wieder zu suchen nach „Maß und Nüchternheit“.

Dies sei nicht nur Theorie, sondern rückkoppelbar auf die kommunale Ebene: So habe die CDU im Bereich des Quakenbrücker Bahnhofs erst dann einem Kauf zustimmen können, als die Finanzierung gesichert war. Angesichts eines millionenschweren Investitionsbedarfes machte erst die Aufnahme in das Förderprogramm Stadtumbau West ein Engagement in diesem Bereich darstellbar: „Eine schneller Kauf wäre fiskalisch unverantwortlich gewesen.“

Im vergangenen Jahr habe die CDU die Erstellung eines Kommunalen Integrationsplanes in Auftrag gegeben, der Anfang März vorgestellt werde. Integration ist nach den Worten Calderones eine der städtischen Schlüsselaufgaben angesichts eines Bevölkerungsanteiles mit Migrationshintergrund von über 25 Prozent. „Bei vielen positiven Lebensläufen in diesem Bereich, die unsere Stadt bereichern, wissen wir gleichzeitig, dass wir auch oft erst am Anfang des langen Weges der Integration stehen.“

Und schließlich rief Calderone zu einer eindeutigen Prioritätensetzung auf: „Soziale Stadt, Quakenbrücker Bahnhof, Integration und der Rückbau der Oldenburger Straße – angesichts dieser vier großen Projekte gebieten Realitätssinn und das Wissen um den kommunalen Haushalt nicht ständig neue Projekte aufzulegen.“

In diesen Beispielen zeige sich Maß, die Einsicht in die Begrenztheit der Möglichkeiten und das Misstrauen gegenüber schnellen Lösungen. „Gepaart mit Tatendrang ist dies die richtige Politik für Quakenbrück.“

 

Kreisgleichstellungsbeauftragte Susanne von Garrel, MdL Reinhold Coenen, Bersenbrücks Bürgermeister Harald Kräuter, Caritas-Geschäftsführer Günther Sandfort, die Kreisvorsitzende der Frauen Union Barbara Langemayer, Monika von Schorlemer, Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz und Quakenbrücks CDU-Vorsitzender Christian Calderone.

Gemeinsam in das neue Jahr: Kreisgleichstellungsbeauftragte Susanne von Garrel, MdL Reinhold Coenen, Bersenbrücks Bürgermeister Harald Kräuter, Caritas-Geschäftsführer Günther Sandfort, die Kreisvorsitzende der Frauen Union Barbara Langemayer, Monika von Schorlemer, Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz und Quakenbrücks CDU-Vorsitzender Christian Calderone.