CDU-Quakenbrück besuchte westfälische Stadt Münster

7. Januar 2009

 

Zu einer mit 42 Teilnehmern stark besuchten Exkursion lud der CDU-Stadtverband Quakenbrück nach Münster ein. Neben einer Führung durch die Altstadt stand auch ein Gespräch mit der örtlichen CDU-Ratsfraktion auf dem Programm.

Im Stadtmuseum Münster wurde die Artländer Gruppe durch das Münsteraner Ratsmitglied Horst Kisnat in die Lokalpolitik der westfälischen Stadt eingeführt.

Im Stadtmuseum Münster wurde die Artländer Gruppe durch das Münsteraner Ratsmitglied Horst Kisnat in die Lokalpolitik der westfälischen Stadt eingeführt.

 

 

280.000 Einwohner leben in Münster, darunter rund 50.000 Studenten. Dies wird auch an den zahlreichen Fahrradfahrern sichtbar, die sich durch die Innenstadt bewegen. Wenn der Besucher aber diese Hürden überwunden hat, präsentiert sich Münster mit St.-Paulus-Dom, Prinzipalmarkt, Lambertikirche und Rathaus als westfälisches Kleinod mit einer reichen Baukunst.

In die Geschichte ging Münster zunächst als Handelsstadt ein, die – wie Quakenbrück – Mitglied der (westfälischen) Hanse war. Und 1648 fand in Münster ein Ereignis europäischen Ranges statt, welches die Regionen Münster und Osnabrück verbindet: denn beide Städte waren Verhandlungsorte des Friedenskongresses europäischer Mächte, an deren Ende die im Münsteraner Rathaus unterzeichneten Friedensverträge standen. Natürlich durfte der Ort dieses Friedensschlusses, der Friedenssaal, bei dem geführten Stadtrundgang nicht fehlen.

In die Schwerpunkte Münsteraner Stadtpolitik führte Ratsmitglied Horst Kisnat die Besuchergruppe ein. Im letzten Jahr vor der NRW-Kommunalwahl 2009 haben CDU und FDP im 74-köpfigen Stadtrat die Mehrheit, auch der Oberbürgermeister wird von der CDU gestellt. „Im Mittelpunkt der aktuellen politischen Diskussionen steht der Ausbau der Kinderbetreuung, der Erhalt der Bäder und die Integration“, so Kisnat. Quakenbrücks CDU-Vorsitzender Christian Calderone sprach von zwar kleineren, aber inhaltlich doch ähnlichen politischen Fragestellungen im Artland – und verwies auf das Lokale Integrationskonzept für Quakenbrück oder die Diskussion über die zukünftige Rechtsform der Artländer Bäder.

Nach Kultur und Politik konnten sich die Teilnehmer schließlich auf dem von Kathrin Lukannek organisierten Programm an den Münsteraner Innenstadt erfreuen.