Hubert Greten erhält Ehrenring der Samtgemeinde

2. September 2008
Sie strahlten um die Wette, die beiden neuen Träger des Ehrenringes der Samtgemeinde Artland. Nach Fritz Bruder, Werner Quassowski und Theodor Welp verlieh die Samtgemeinde Artland den vierten und fünften Ehrenring an Siegfried Desing und Hubert Greten.
Warum diese Auszeichnung? Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz machte klar: „Wenn niemand mehr seine Schaffenskraft dem Dienst an der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen würde, der Gemeinschaftssinn würde schnell verblassen, eine ganze Gesellschaft würde ärmer im ideellen Sinne.“ Daher betrachtet er es als eine vornehme Aufgabe, verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihr Wirken oder Lebenswerk auszuzeichnen.
Den Ehrenring der Samtgemeinde Artland erhielt Hubert Greten (2. von rechts), hier mit seiner Frau Agnes, Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz (rechts) und dem stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister Leonhard Renze.
Hubert Gretens kommunalpolitische Vorbilder stammen mit Fritz Bruder, Karl Möller und Werner Quassowski aus dem Artland. „Mit ihnen teilte der Geehrte die Vision vom Artland als einheitliches Ganzes, losgelöst von jeglicher Kirchturmspolitik“, sagte Scholz. Sein politisches Handeln war stets konsequent an dieser Maxime ausgerichtet. Hubert Greten gelang es hervorragend, Visionen und Ziele am besten dadurch zu setzen, indem er sie den Menschen vorlebte.

Die Entwicklung der Neustadt war ein Hauptanliegen Gretens. Erkennbar wird das an der Grundschule Neustadt und dem langersehnten, jetzt realisierten Neubau der Sporthalle am Reddehals. Noch heute ist er glühender Verfechter der Partnerschaften in Europa. Nicht zuletzt deswegen gratulierte der Präsident des EU-Parlaments, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, Hubert Greten und auch Siegfried Desing. Bürgermeister Scholz würdigte Hubert Greten als eine herausragende Persönlichkeit des Artlandes, die neben der Kommunalpolitik seine Schaffenskraft vielen Vereinen und Verbänden zur Verfügung stellt. „Er war immer mit dem richtigen Instinkt am Werk und hatte Gespür und Vertrauen auf die richtige Eingebung im rechten Moment“, sagte Scholz.

Landrat Manfred Hugo, Klaus Goedejohann als Vertreter des Städte- und Gemeindebundes, Christian Calderone, der Vorsitzende der Quakenbrücker CDU, sowie Volker Neumann, Ex-MdB und Vertreter der SPD, würdigten die Arbeit der Geehrten. Barbara Szymanski, geb. Desing, und Ludger Greten stellten die Lebensleistungen ihrer Väter in bewegenden Worten heraus.

Nur durch den Rückhalt der Familie sei ihm das kommunalpolitische Engagement möglich gewesen, versicherte Siegfried Desing, verbunden mit einem Dank an Kreisrat Dr. Wilkens, August Averbeck, Reinhard Scholz und Volker Neumann. „Ich würde diesen Weg heute noch einmal gehen“, erklärte Hubert Greten mit einem Appell an junge Leute, sich der Kommunalpolitik zuzuwenden. „Gute Ideen sind die eine Seite, aber man muss auch politische Mehrheiten finden.“ Dieser Satz Gretens charakterisiert, warum er gerne kommunalpolitisch arbeitet. Er erinnerte an Samtgemeindedirektor Wendland, an die 20-jährige Zusammenarbeit mit August Averbeck und die gute Teamarbeit mit Reinhard Scholz.