“Zum Erbe Adenauers gehören Freiheit und Westbindung!”

24. Juli 2008

Ein Plädoyer für die Westbindung der Bundesrepublik und die Freiheit des Menschen hielt Georg Schirmbeck auf den „Quakenbrücker Stadtgesprächen“ der CDU. Der Bundestagsabgeordnete sah diese Festlegungen als „Erbe Konrad Adenauers“, worüber er in der Burgmannstadt referierte.

Fragen der Privatautonomie seien in den Gründungsjahren der Bundesrepublik von Adenauer im Sinne der Freiheit des Einzelnen beantwortet worden. Daneben stand immer eine „Grundsolidarität zwischen den Menschen“. Diese sah Schirmbeck heute zunehmend ersetzt durch ein Anspruchsdenken gegenüber dem Staat und eine Betonung eigener Interessen. „Es wird immer mehr gefordert!“ Notwendig seien jedoch eine Achtung von Effizienz, Engagement und wirklicher Bedürftigkeit.

Als westliche Wertegemeinschaft begriff Schirmbeck das Nordatlantikbündnis NATO, zu dem es – gerade in Zeiten der Globalisierung – keine Alternative gebe. Dazu gehöre aber auch, dass Deutschland einen weiter aktiven Beitrag innerhalb des Westens leiste: „Falsch wäre es zu meinen, die Dinge von der Besuchertribüne regeln zu können.“

In der Einleitung hatte Junge-Union-Stadtratsmitglied Björn Hendricksen selbstkritisch gefragt: „Beachtet die Union auf Bundesebene Freiheit und Eigenverantwortlichkeit des Menschen in ausreichendem Maße?“ Organisiert wurden die Stadtgespräche durch die JU. Deshalb stellte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Christian Calderone zuvor heraus, dass die Quakenbrücker Christdemokraten auch durch ihre Vereinigungen Frauen Union, Senioren Union, Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft und JU als Volkspartei charakterisiert werden. Um dies zu verdeutlichen, gestalten auch die Vereinigungen die monatlichen Stadtgespräche der CDU.