CDU konkretisiert Pläne für Quakenbrücker Bahnhof

19. März 2008

 

Konkretisiert hat die CDU-Quakenbrück die Pläne für Kauf, Sanierung und Nutzung des Quakenbrücker Bahnhofes. „Erst durch den engen Schulterschluss zwischen Stadt, Samtgemeinde und Land ist dieses ehrgeizige und wichtige Projekt realisierbar,“ so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Christian Calderone.

Als großes Engagement des Landes wertete Calderone dann auch die Genehmigung des dritten Stadtentwicklungsprogrammes nach Innenstadtsanierung und Sozialer Stadt. Hier gelte der besondere Dank dem örtlichen Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen, der sich auf Landesebene engagiert für die Aufnahme in das Stadtumbauprogramm eingesetzt habe.

Eine Perspektive für den Quakenbrücker Bahnhof sehen (von links) Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz, Stadtbürgermeister Wolfgang Becker, der örtliche Landtagsabgeordnete Reinhold Coenen und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Christian Calderone.
Die Aufnahme in das Sanierungsprogramm sei Voraussetzung für ein kommunales Engagement am Bahnhofsgebäude. Schließlich komme die Stadt dadurch in den Genuss einer Zwei-Drittel-Förderung durch das Land für Ankauf und Sanierung des Bahnhofes. „Der Kauf soll bereits über den im Haushalt 2008 vorhandenen Titel „Stadtumbau West“ erfolgen“, so Calderone. Damit sei auch für die durch die Stadt bereit zu stellenden Anteil am Kaufpreis die Finanzierung gesichert. Mit im finanziellen Boot sieht die CDU dabei auch die Samtgemeinde, „denn schließlich ist der Bahnhof ein bedeutendes Gebäude auch für das Artland“.

Aus Sicht der Christdemokraten sind unter anderem kommunale Nutzungen für das aktuell nahezu leer stehende Gebäude angestrebt, beispielsweise durch die Verlegung öffentlicher Einrichtungen. “Dazu können Bücherei und Tourismusinformation der Samtgemeinde, die Kreismusikschule, das Archiv des Stadtmuseums und – jenseits des kulturellen Bereiches – auch das Dienstleistungszentrum DART zählen.” Allein für diese Einrichtungen zahlen Stadt und Samtgemeinde bisher insgesamt rund 60.000 Euro jährlich für Miete und Nebenkosten. Darüber hinaus soll auch um rentierliche Nutzungen, beispielsweise durch die Vermietung der repräsentativen Räumlichkeiten an Private, geworben werden. Der Zugang zu den Gleisen durch das Empfangsgebäude solle wie bisher gewährleistet werden.