„Bereits kleine Erfolgsgeschichte und noch viele Aufgaben!“

9. Oktober 2007

Bereits eine kleine Erfolgsgeschichte, aber auch noch ein Umfeld mit vielen Herausforderungen – so skizzierte CDU-Vorsitzender Christian Calderone den Projektfortschritt im Bereich “Soziale Stadt” in der Quakenbrücker Neustadt. Im Rahmen der “Quakenbrücker Stadtgespräche” des CDU-Stadtverbandes begrüßten die Christdemokraten Heinz Korte als Referenten.

Der Koordinator für die Soziale Stadt in der örtlichen Kommunalverwaltung ging zunächst auf die bereits abgeschlossenen Baumaßnahmen in der Lötzener, Breslauer und Stettiner Straße ein. Neben der eigentlichen Straßensanierung habe auch eine Strukturierung der Grünanlagen stattgefunden. Auch erste Gebäude der in den Jahren 1935 bis 1937 errichteten Kasernenanlagen konnten bereits saniert werden. “Die Straßen und Plätze präsentieren sich in einem ganz neuen Gewand!”

Ausführlich ging Korte auf den geplanten Grünzug vom Bürgerpark bis zum Christlichen Krankenhaus ein. Auf dem Gelände des zwischenzeitlich ebenfalls mit Geldern der “Sozialen Stadt” umgesiedelten Rehamittelherstellers soll künftig eine grüne Lunge die Quakenbrücker Neustadt durchziehen. “Hier laufen bereits konkrete Planungen mit einer aktiven Anlieger- und Bürgerbeteiligung.”

“Neben diesen eher klassischen Zielen einer Stadtsanierung liegt ein weiterer Schwerpunkt auf den sozialen Maßnahmen.” Im Rahmen eines sozialen Netzwerkes aus zahlreichen lokalen Akteuren, Vereinen und Einrichtungen konnten fast 30 Initiativen in den ersten beiden Förderperioden realisiert werden. “Für 2008 und damit die dritte Förderperiode laufen bereits elf Sozialprojekte an.” Die Bandbreite der angebotenen Maßnahmen reiche dabei von einer Schuldnerberatung bis hin zur einer Musikwerkstatt unter dem Titel “Mehr Toleranz durch Musik!”.

Vor eine besondere Herausforderung stellt die Situation alle Akteure im Bereich Tilsiter Straße / Königsberger Platz. “Dort gibt es erhebliche Interessen- und Nutzungskonflikte innerhalb der Anliegerschaft“, so Korte. Hier seien erste Maßnahmen in Richtung Reinigung und Sanierung der Mietbebauung in Kooperation mit dem Privateigentümer angelaufen.

Und was ist in Zukunft in der Sozialen Stadt zu erwarten? Für die CDU lenkte Calderone das Augenmerk auf den dringend nötigen Abriss der derzeit noch im Privateigentum befindlichen, mehrfach ausgebrannten Alten Wache, sowie auf eine Verbesserung der östlichen Zuwegung zum Christlichen Krankenhaus über die Ostland- und Goethestraße.