„Regionalstelle Artland stand nie zur Disposition!“

4. Juli 2006

Die Zukunft der Regionalstelle Artland war Thema eines Gespräches zwischen Vertretern der CDU und der Kreismusikschule (KMS). Darin machte KMS-Leiter Peter Hellwig deutlich, dass sich die Musikschule aufgrund der demographischen und finanziellen Entwicklung in einer Umbruchphase befinde.

Die KMS unterliege aufgrund der öffentlichen Finanzsituation deutlichen Sparzwängen. „Beides führt dazu, dass jede Ausgabe der KMS überprüft werden muss, wenn nicht der Fehlbedarf durch eine Erhöhung der Elternbeiträge gedeckt werden soll.“ Über den vermehrten Einsatz von Honorarkräften, sowie über die Verringerung der Fahrtkosten sei der Weg der internen Finanzkonsolidierung zu Gunsten der Beitragszahler gegangen worden. Hellwig weiter: „Es stand nie zur Diskussion, die Regionalstelle im Artland mit der aus Bersenbrück zu fusionieren.“

Die Selbständigkeit der Regionalstelle Artland ist innerhalb der Kreismusikschule Osnabrück wichtig und gesichert, betonte CDU-Kreistagsmitglied Hubert Greten. „Auch die qualitativ wie quantitativ gute musikalische Unterrichtsversorgung ist im Artland gewährleistet,“ ergänzte CDU-Vorsitzender Christian Calderone. Zu KMS-internen Personalfragen könne und wolle sich die CDU hingegen nicht äußern. „Alles andere wäre unredlich!“ Gleichwohl freue es die CDU, dass der ehemalige Regionalleiter Walter Kruse nach wie vor als Musikschullehrer Unterricht im Artland erteile. Mit Dietmar Späthe stehe der Artländer Regionalstelle ein kompetenter kommissarischer Leiter vor, der die bewährte Arbeit von Walter Kruse fortsetzen wird, sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende Wolfgang Becker. Jeder Regionalleiter ist gleichzeitig auch Musikschullehrer und erhält für die Leitungsaufgaben eine Freistellung von 3,5 Wochenstunden. Diesen vollständigen Satz erhält auch Späthe für seine Arbeit im Artland zusätzlich zu seiner Leitungsfunktion in Bersenbrück.