„Zusammenarbeit verschiedener politischer Ebenen!“

25. Juni 2006

Prof. Hans-Gert Pöttering zusammen mit CDU-Vorsitzendem Calderone und den Bürgermeisterkandidaten Becker und Scholz bei Kynast.

Das Zusammenwirken verschiedener staatlicher Ebenen bei der Neugründung eines Fahrradherstellers unter dem Namen Kynast in Quakenbrück hob Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering im Rahmen eines Firmenbesuches hervor.

„Engagement und Flexibilität auf allen Ebenen seien eine gute Antwort auf Globalisierungsfragen“, so der Vorsitzende der christdemokratischen Fraktion (EVP) im Europaparlament in Begleitung der Bürgermeisterkandidaten von Stadt und Samtgemeinde, Wolfgang Becker und Reinhard Scholz, sowie des CDU-Vorsitzenden Christian Calderone. Pöttering, der auch Kreisvorsitzender der CDU Osnabrück-Land und Präsidiumsmitglied der CDU Deutschlands ist, verwies dabei auf Hallenankauf und Weitervermietung an Kynast bike durch die Kommune, eine Bürgschaft des Landes Niedersachsen und die Schutzzollbefreiung durch die EU. Letztere werde Firmen gewährt, in denen eine echte Produktion bestehe.

„Kynast bike“-Geschäftsführer Michael Söhnchen betonte gegenüber Pöttering die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland für die Branche: „Auch in Deutschland kann Fahrradbau sehr wettbewerbsfähig laufen.“ Deswegen sei er mit Kynast bike bewusst nicht den Weg der Produktionsverlagerung nach China, Vietnam „oder sonst wohin“ gegangen, sondern wolle – wie viele Mitbewerber – im eigenen Land zurecht kommen. Die Nähe zu den Mitarbeitern und die Nähe zu den Kunden seien wichtige Gründe für eine heimische Produktion. Und die bisherige Firmenentwicklung gebe ihm recht: „Quasi aus dem Stand haben die Mitarbeiter eine große Produktivität erreicht und in den ersten dreieinhalb Monaten über 24.000 Fahrräder produziert.“