„Bedarfsgerechtigkeit muss oberste Maxime sein!“

7. Juni 2006

Im Kindergarten Bethanien informierten sich die Christdemokraten auch über die Angebot und Nachfrage nach Betreuungsbereich für Kinder und Jugendliche.

Bedarfsgerechtigkeit steht für die CDU Quakenbrück an erster Stelle beim Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche. „Wir möchten keine pauschalen Versprechungen machen, sondern dort tätig werden, wo die Eltern verstärkt Betreuungsangebote nachfragen.“
Dies machte CDU-Vorsitzender Christian Calderone im Rahmen einer Begehung der Kindertagesstätte Bethanien in der Quakenbrücker Neustadt deutlich. „Pauschalierte Angebote gehen im Zweifel an den wirklichen Erfordernissen vorbei und beschneiden die Entscheidungshoheit der Familien!“ Ziel müsse es vielmehr sein, in den Kommunen flexible und dafür passgenaue Betreuungsangebote zu entwickeln, die sich an den Bedürfnissen der Familien orientieren. Insbesondere Alleinerziehende und Berufstätige nehme die CDU dabei in den Blick – und damit auch die sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen.
Die Samtgemeinde führe derzeit eine repräsentative Erhebung einigen hundert Haushalten durch, in der gezielt nach Defiziten im kommunalen Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche im Alter von null bis 13 Jahren gefragt werde, so Samtgemeindebürgermeisterkandidat Reinhard Scholz. Scholz sprach sich dabei gegen Pflichtangebote in der Kinderbetreuung aus: „Wir wollen Familien unterstützen und nicht vorschreiben, wie sie Kindererziehung und familiäres Leben gestalten sollen.“
Im Kindergarten Bethanien erläuterte Leiterin Birgit Quint den Christdemokraten neben dem pädagogischen Konzept der Einrichtung auch die besondere Herausforderungen bei einem hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund. Sprachförderung für die Kinder und eine Einbeziehung der Eltern in den Kindergarten seien dabei zwei wichtige Schwerpunkte in der Tagesstätte. Die Christdemokraten zeigten sich beeindruckt von der engagierten und integrierenden Tätigkeit der Erzieherinnen.