„Christliches Krankenhaus geht Weg der Spezialisierung und Kooperation“

16. Mai 2006

Klinikdirektor Heinrich Titzmann begrüßte den Vorstand der CDU-Quakenbrück im Christlichen Krankenhaus.

Den Weg der Kooperation mit Kliniken und Arztpraxen geht das Christliche Kran-kenhaus Quakenbrück (CKQ). Dieses erfuhr der CDU-Vorstand im Rahmen einer Begehung, zu der geschäftsführender Krankenhausvorstand Heinrich Titzmann die Kommunalpolitiker willkommen hieß.
Mit 350 Betten und 24 tagesklinischen Plätzen sei das Hospital das zweitgrößte im Land-kreis. Ziel sei ein leistungsfähiges Medizinzentrum unter den Gesichtspunkten der Spezia-lisierung, Schwerpunktbildung und Wirtschaftlichkeit zu erhalten, umriss der Direktor seine Agenda. „In der Anästhesie, Chirurgie, Inneren Medizin, Neurologie, Psychiatrie, Psycho-somatik und HNO wurden eigene Kliniken herausgebildet, die interdisziplinär zusammen arbeiten.“ Schwerpunkte des medizinischen Handelns seien neben der Diabetologie sie Neuro-, Gefäß- und Unfallchirurgie. Pilotfunktion übernahm das CKQ mit der ambulanten psychiatrischen Pflege. Und in der Intensivmedizin stieg die Zahl der Beatmungsstunden von 3.000 in 1994 auf derzeit 35.000. „Neben der Grundversorgung ist das Krankenhaus auch eine Spezialklinik geworden.“ So wurden auch Kooperationsplattformen mit Fachärz-ten und niedergelassenen Ärzten herausgebildet.
Für die CDU hob Vorsitzender Christian Calderone die Bedeutung des CKQ in verschie-denen Bereichen hervor: „Das Krankenhaus ist als größter Arbeitgeber Quakenbrücks ar-beitsmarktpolitisch und strukturell von großer Wichtigkeit.“ Mit seinen vier Fachschulen mit insgesamt 150 Schülerinnen und Schülern sei das CKQ darüber hinaus eine Säule des Bildungsstandortes Quakenbrück. Die CDU bot ihre Unterstützung für den weiteren Weg des Krankenhauses insbesondere in Bezug auf das angrenzende städtische Sanierungs-projekt Projekt Soziale Stadt an.