Schirmbeck: „In 5 Jahren Baubeginn für Ortsumgehung Badbergen!“

9. Februar 2006

MdB Georg Schirmbeck (rechts) mit dem CDU-Vorsitzenden Christain Calderone, MdK Hubert Greten und den beiden Kreistagskandidaten Wolfgang Becker und Ida Moormann (von links).

„In fünf Jahren soll an der B 68 gebaut werden!“ Klare Worte fand Georg Schirmbeck auf die Frage nach dem Bau der Ortsumgehung Badbergen im Rahmen der Stadtgespräche der CDU – Quakenbrück.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete bezeichnete die B 68 als „Halsschlagader für die Region“, deren Ausbau auch durch Landkreis, Samtgemeinde oder Gemeinde zwischenfinanziert werden müsse. Die Prüfung von Umweltverträglichkeit und Trassenführung seien bereits durch Landkreis und Samtgemeinde vorfinanziert worden, wodurch die Hochstufung des Bauvorhabens in den vordringlichen Bedarf gelungen sei. „Hier haben wir in den letzten Jahren mehr erreicht, als in vielen Jahrzehnten zuvor!“
Die wirtschaftliche Entwicklung in Quakenbrück bezeichnete Schirmbeck, der auch CDU-Fraktionsvorsitzender im Osnabrücker Kreistag ist, trotz aller Probleme als gut und verwies dabei auf die Steuermehreinnahmen des letzten Jahres. „Quakenbrück ist mehr als eine Randlage!“ Außerdem sei nicht die Lage, sondern die Geisteshaltung der Menschen wichtig für die Entwicklung einer Kommune. Dies zeige ein Blick in benachbarte Regionen: „Wo die Kirchen am vollsten, der familiäre Zusammenhalt am intensivsten, der Kinderreichtum am größten und der Gemeinsinn am ausgeprägtesten, dort klappt es auch mit der lokalen Wirtschaft!“
Auf Bundesebene sieht Schirmbeck die Föderalismusreform und die Festigung der sozialen Sicherungssysteme als wichtige Aufgaben der nächsten Jahre. So gelte es im Wege der Föderalismusreform „Licht in den Dschungel der organisierten Unzuständigkeit“ zu bringen, öffentliche Aufgaben klar Bund, Ländern oder Kommunen zuzuordnen und gleichzeitig im Sinne des Konnexitätsprinzips für deren Finanzierung zu sorgen. „Wenn in diesen Fragen ein Durchbruch gelingt, hat sich die Große Koalition gelohnt.“
CDU-Vorsitzender Christian Calderone hatte zuvor auf wichtige strukturpolitische Aufgaben im Artland verwiesen, bei denen die Samtgemeinde die Unterstützung des Landkreises bedürfe. Dazu zähle langfristig neben der Badberger Umgehung unter anderem auch die Reaktivierung der Bracheflächen im Bereich des Quakenbrücker Bahnhofes. Diese kommunalen Großprojekte seien nur in enger Verzahnung mit dem Kreishaus zu schultern.