CDU schnürt Bürgerwahlprogramm

30. Januar 2006

Ein Bürgerwahlprogramm für die Kommunalwahl 2006 kündigte Vorsitzender Christian Calderone beim Neujahrsempfang der Quakenbrücker CDU an.

„Die Politik“, so Calderone, „muss bereit sein, das Sich-einmischen-Wollen der Bürger nicht nur zu erdulden und zu erleiden, sondern dazu zu ermuntern und aufzufordern.“ Was gebraucht werde, sei die Bürgergemeinde, die alle Bürger in die kommunale Entwicklung einbindet. Anfang Mai soll das Wahlprogramm in einem Bürgerforum diskutiert werden. „Wir wollen die Bürger zu Mitgestaltern und Partnern in der kommunalen Aktion machen.“ Die politische Arbeit müsse mit den Anregungen der Menschen in den Vereinen, Verbänden und Einrichtungen verbunden werden.
Die Selbstverwaltung der Kommunen habe aktuell eine große Bedeutung. Je mehr globalisiert, europäisiert oder internationalisiert werde, desto mehr brauche der Mensch eine Wurzel, betonte Christian Calderone. „Kommunale Politik muss in die Zukunft gerichtete Schwerpunkte setzen.“ Das habe die CDU in den vergangenen Monaten getan. Er erinnerte daran, dass die Samtgemeinde Artland selbständige Gemeinde wurde. Man habe unter anderem weiter auf die Unterstützung von jungen Unternehmen im DART gesetzt, sich um Ansiedlungspolitik gekümmert und im Bereich des Kynast-Geländes durch Nachnutzungen eine Industriebrache verhindert. Die Marke „Kulturschatz Artland“ sei weiter ausgebaut, die Hauptschule Artland für die Ganztagsbetreuung aufgestellt, Kindergärten saniert und ein kommunaler Ordnungsdienst eingeführt worden.
Im Weinkeller Behre hatten sich 130 Mitglieder aus Vereinen, Verbänden, Institutionen und aus der CDU zusammengefunden. Vorsitzender Calderone ehrte mit Klaus Alves, Alfred Hehler und Jan-Georg Kluin drei verdiente CDU-Mitglieder, die alle kommunalpolitisch für die CDU tätig waren bzw. noch sind. Christian Calderone selbst wurde durch eine Ehrung der Jungen Union überrascht, die ihren ehemaligen Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden ernannte.
(Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt, Redakteur Wolfgang Thäsler)