„Soziale Stadt bedeutet positiven Entwicklungsschub für ganz Quakenbrück!“

22. November 2005

Der Kreisvorstand der Jungen Union Osnabrück-Land im Rahmen der Begehung des Sanierungsgebietes Soziale Stadt.

Einen Einblick in das Sanierungsgebiet Soziale Stadt in der Quakenbrücker Neustadt gewann der Kreisvorstand der Jungen Union (JU) Osnabrück-Land im Rahmen seiner letzten Sitzung in der Burgmannstadt.
Die JU-Mitglieder aus dem Landkreis besichtigten vor Ort auf Einladung der Jungen Union (JU) Artland Struktur und erste Projekte im sogenannten Quartier, durch das Christian Calderone führte. „Auch wenn Quakenbrück eine kleine Stadt ist, haben wir hier die sozialen und integrativen Probleme einer Großstadt auf engstem Raum,“ so CDU-Vorsitzende. Deswegen sei die Stadt auf einem guten Weg, mit der Aufnahme in das Sanierungsprogramm Soziale Stadt sowohl im städtebaulichen, als auch im sozialen Bereich an einer Entspannung der Verhältnisse arbeiten zu können. Städtebaulich konnte seit dem Eintritt des Quartieres in das Projekt Soziale Stadt der Ausbau der Lötzener, Breslauer und Stettiner Straße mit Wegeverbindungen in Angriff genommen werden. Außerdem seien erste Gebäudesanierungen bezuschusst und weitere Verhandlungen in Sachen Grundstücks- und Gebäudeankäufe gestartet worden.
Im sozialen Bereich erwies sich nach den Worten Calderones die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl sozialer Träger als beispielhaft: “So kann jeder Sozialpartner seine spezifischen Kompetenzen optimal einbringen und die Kommune fördert Mannigfaltigkeit schon in der Trägerzusammensetzung!“ Unter anderem seien Sprachkurse, eine Nachmittagsbetreuung durch Mütter in der Grundschule, eine Existenzgründung und Beratungsangebote auf den Weg gebracht worden. Die positiven Ansetze städtebaulicher, und sozialer Art strahlten jetzt schon in den Stadtteil Neustadt und die ganze Stadt aus. Damit bedeute die räumlich eng umgrenzte integrierte Sanierungsmaßnahme nicht nur eine Chance für das Quartier rund um die ehemaligen Kasernenanlagen, sondern vielmehr einen unzweifelhaft positiven Entwicklungsschub für die gesamte Burgmannstadt.