Fünf zusätzliche Beamte verstärken Polizeistation in Quakenbrück

17. Juni 2005

„Das Polizeikommissariat Bersenbrück ist ein Gewinner der Polizeireform in Niedersachsen.“ Diese Fazit zog Polizeirat Markus Voth im Rahmen der Stadtgespräche der CDU-Quakenbrück zum Thema „Sicherheit in der Fläche“.
Durch die Polizeireform seien niedersachsenweit erstmals identische Aufgabenstrukturen und Aufbauorganisationen innerhalb der einzelnen Regionen geschaffen worden. Voth, der seit einem halben Jahr Leiter des Bersenbrücker Kommissariates ist, verwies auf die personelle Aufstockung der für die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück. Fürstenau und Neuenkirchen zuständigen Dienststelle. „Mit den bis 2007 eintreffenden zehn zusätzlichen Schutzmännern ist es möglich, an Wochenenden und nachts die wichtige dritte Streife im Revier ständig vorzuhalten.“ Aufgrund der Stärkung der Flächenpräsenz könne nicht nur die sichtbare Anwesenheit der Polizei vor Ort, sondern weiterhin auch die Reaktionszeit der Streifenwagen nach Eingang eines Notrufes optimiert werden. „Mehr Exekutivpersonal für die operative Arbeit auf der Straße ist der richtige Weg für ein besseres Sicherheitsempfinden der Bevölkerung,“ zeigte sich Voth überzeugt.
Nach Ansicht des CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen habe die schwarz-gelbe Landesregierung die Rahmenbedingungen geschaffen, um die Sicherheit der Bürger im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern. „Die Präsenz in der Fläche ist nach dem Regierungswechsel in Hannover spürbar und sichtbar verbessert worden,“ so Coenen, der auch Vorsitzender des Innenausschusses des Niedersachsenparlamentes ist. So seien in den Jahren 2003 und 2004 landesweit je 250 Polizeibeamte zusätzlich eingestellt worden. Noch bis 2008 werden jährlich einhundert neue Schutzmänner in Dienst gesetzt. „Für die Samtgemeinde Artland bedeutet dieses eine personelle Aufstockung der Station in Quakenbrück um fünf Polizisten,“ verdeutlichte Coenen.
Zuvor hatte CDU-Vorsitzender Christian Calderone auf die Einrichtung des Präventionsrates und die Ratsentscheidung zur Implementierung eines städtischen Ordnungsdienstes als kommunalen Beitrag zur Kriminalprävention verwiesen. Für Stadtdirektor Reinhard Scholz wird der Ordnungsaußendienst nach dem Vorbild des OS-Teams in der Stadt Osnabrück in enger Abstimmung mit der Polizei tätig. „Mit dem Ordnungsdienst schaffen wir keine Ersatzpolizei, werden jedoch besonders sicherheitsrelevanten Bereichen in Quakenbrück gerecht.“