Dichtes politisches Programm für junge Christdemokraten

13. Juni 2005

Vor der Kuppel des Bundestages: Die Reiseteilnehmer aus den Reihen der Jungen Union Artland zusammen mit CDU-MdB Georg Schirmbeck (Mitte).

In einer Zeit spannender politischer Diskussionen rund um die mögliche vorgezogene Bundestagswahl konnten sich Mitglieder der Jungen Union Artland einen Eindruck von Parlament und Ministerien in Berlin verschaffen.
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Georg Schirmbeck (CDU) wartete ein dichtes Programm auf die jungen Christdemokraten: Zusammen mit Teilnehmern aus dem ganzen Landkreis und einer Gruppe Austauschschülerinnen aus aller Welt standen Besuche in Bundestag und Bundesrat, sowie im Berliner Abgeordnetenhaus auf dem Programm. An diesen drei Orten des Parlamentarismus wurde sowohl eingeführt in die bewegte Geschichte der deutschen Demokratie, als auch in die Arbeitsweise der Kammern. Im Bundesministerium der Verteidigung thematisierte die Delegation zusammen mit Kapitänleutnant Haberer die neue Ausrichtung der Bundeswehr nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes von einer soldatenstarken Verteidigungsarmee hin zu einer weltweit agierenden, flexiblen Streitmacht. Und im Bundesinnenministerium diskutierten die Artländer JU´ler auch über Fragen des Staatsbürgerschaftsrechtes und der Aussiedlerintegration.
Seit der Wiedervereinigung vor 15 Jahren hat die ehemals geteilte Stadt große städtebauliche Veränderungen bewältigt. Ob der futuristisch wirkende Potsdamer Platz, die restaurierten Palais in Berlin-Mitte oder die sanierten und neu erbauten Regierungsgebäude: Überall in Berlin, so auch im Rahmen der geführten Stadtrundfahrten, blickten die Besucher auf geschichtsträchtige Architektur, die Orte des Kaiserreiches ebenso kennzeichneten wie Plätze der Weimarer Zeit, des Dritten Reiches, der Teilung in Diktatur und Demokratie, sowie der wiedervereinigten Bundesrepublik. Nahezu zeitgleich mit den israelischen Staatsgästen zur offiziellen Einweihung des Holocaust-Mahnmals konnte die eindrückliche Stätte des Erinnerns an die Verbrechen an den Juden besucht werden. Ein Gang durch das Brandenburger Tor und der Besuch des ehemaligen Stasigefängnisses Hohenschönhausen rundeten die Bildungsreise ab.