Gesprächsangebot an die Bürger wurde angenommen

30. Mai 2005

Auf dem Spielplatz der Geschwister-Scholl-Straße machten die Christdemokraten im Rahmen ihrer Fahrradbereisung des Hakenkamps Station.

Auf durchweg positive Resonanz stießen die Vertreter aus Vorstand und Fraktion der CDU-Quakenbrück im Rahmen ihrer ersten Stadtteilbereisung per Rad. Quer durch den Hakenkamp führte die Christdemokraten die mehrstündige Fahrradtour, die unter dem Motto „CDUnterwegs“ stand.
Die Kommunalpolitiker gaben den Anwohnern die Gelegenheit, im direkten Kontakt ihre Anliegen und Wünsche, aber auch ihre Kritik kurzerhand ohne Umwege auf der Straße mitzuteilen. So wurden den CDU´lern in Begleitung von Stadtbürgermeister Wolfgang Becker und Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz gleich bei der ersten ihrer Stadtteilbereisungen einige Hausaufgaben mit auf den Weg gegeben: Die behindertengerechte Herabsenkung von Bürgersteigbordsteinen in der Schubertstraße, der sichtbeschränkende Überwuchs von Grünpflanzen in den Straßenraum oder die nötige Befestigung von Fahrradwegen waren nur einige Anregungen der Anlieger des Hakenkamps. In enger Kooperation mit der kommunalen Verwaltung sollen die meist kostengünstig umzusetzenden Vorschläge nun aufgegriffen werden.
CDU-Vorsitzender Christian Calderone zog denn auch eine gute Bilanz der ersten Fahrradbereisung: Politik – zumal in der Kommune – dürfe sich nicht im Rathaus einschließen, sondern müsse immer wieder das Ohr an den Bürgerinnen und Bürgern haben. Zwar könne in Zeiten allgemeiner Finanzschwäche der öffentlichen Hand redlicherweise nicht jede wünschenswerte Maßnahme sofort umgesetzt werden. „Oft ist es aber nur die Behebung kleinerer Missstände, die die öffentliche Infrastruktur nachhaltig verbessern.“ Der besondere Dank des Vorsitzenden ging an Bernd Stöver für die Organisation der ersten Tour im Rahmen von „CDUnterwegs“.
Im Anschluss an die Fahrradbereisung konnten sich die christlichen Demokraten einen Überblick über den Fortgang der Bauarbeiten an der Schützenhalle des Schützenvereins Old Quakenbrügge verschaffen. Schützenpräsident Michael Diekhaus stellte die weitgehend in ehrenamtlicher Arbeit der Mitglieder errichtete Schützenhalle als einen neuen Mittelpunkt des Stadtteiles Hakenkamp vor. Nunmehr seien baulich gute Möglichkeiten für Schützenvereinsarbeit und Schützenfest geschaffen worden – auch Dank der finanziellen Unterstützung durch Stadt Quakenbrück und Samtgemeinde Artland in Höhe von rund 10.000 Euro.