Innenstadt Quakenbrück: Sicher, sauber, hell, attraktiv, erreichbar und herzlich

8. März 2005

Wie kann die Innenstadt von Quakenbrück weiter entwickelt werden? Diese Frage stellte sich die CDU – Quakenbrück im Rahmen ihrer Stadtgespräche im Monat März vor Vertretern aus der Partei und dem Einzelhandel der Burgmannstadt.
„Die Innenstadt von Quakenbrück erfüllt wichtige Funktionen in den Bereichen Wohnen, Baukultur, Einkaufen, Dienstleistung, Kultur, Verwaltung, Fremdenverkehr, sowie Sicherheit und Sauberkeit,“ führte der Vorsitzende der CDU-Quakenbrück, Christian Calderone, aus. Sie sei damit ein „Markenzeichen“ Quakenbrücks.
Nach den Worten von Florian Birk müsse Quakenbrück bei schrumpfenden Märkten auf die Steigerung der Zentralität setzen. „Diesem Ziel dienen auch die neuen innerstädtischen Fachmarktansiedlungen an der Wilhelmstraße und in der Erweiterung des Familia-Marktes“ so der Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Artland (WAAL). Da die Innenstadt wegen der räumlichen Enge für die Niederlassung großer Discounter nicht in Frage komme, werde durch die neuen Standorte die Auswanderung von Kaufkraft auf die grüne Wiese verhindert. Nachdem in der Innenstadt die Leerstandsquote in den Haupteinkaufsbereichen entgegen dem Trend in anderen Städten in den letzten Jahren gesenkt werden konnte, setze die WAAL auf die Erhöhung der Aufenthaltsqualität. „Die Innenstadt muss sicher, sauber, hell, attraktiv, erreichbar und herzlich sein,“ so Birk.
Der Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten im Stadtrat, Ludger Greten, stellte eine Konzeption für eine „Erhöhung der Aufenthaltsqualität und die Stärkung als Einkaufsstadt“ vor. Danach solle die Aufenthaltsqualität durch mehr Stadtgrün, die Schaffung von Sitzgelegenheiten, Radständern und Spielgeräten, sowie durch eine Aufwertung der Außengastronomie erreicht werden. „Im Bereich des ruhenden Verkehrs ist die Erweiterung des Parkplatzangebotes durch Kurzzeitparkflächen im Verlauf der Langen Straße angedacht,“ so der CDU-Sprecher. Dadurch solle die Möglichkeit des „wilden Parkens“ verhindert werden. Dieses falle auch in den Aufgabenbereich eines kommunalen Ordnungsaußendienstes, der daneben durch Präsenz auf der Straße kriminalpräventiv tätig werden und somit für Sicherheit und Sauberkeit im Zentrum Quakenbrücks sorgen solle. Die Erhöhung der Angebote für alle Verkehrsteilnehmer auf der einen Seite wie die Gewährleistung der Ordnung auf der anderen Seite gehörten zusammen und stärkten damit die Attraktivität der Quakenbrücker Innenstadt. Eine klare Zukunftsaufgabe sei die Entwicklung der Farwicker Straße. Hier solle „Innenstadt beginnen“. „Die Farwicker Straße muss als Verbindung des Famila-Standortes und der Langen Straße optisch und städtebaulich aufgewertet werden,“ so Greten.