Christian Calderone neuer Vorsitzender der CDU – Quakenbrück

8. Januar 2005

Mit einem Präsent dankte der neue Vorsitzende der CDU-Quakenbrück, Christian Calderone, dem scheidenden CDU-Chef und Quakenbrücker Bürgermeister Wolfgang Becker für sein langjähriges Engagement in der Partei. Im Hintergrund der ebenfalls neu gewählte geschäftsführende Vorstand der CDU-Quakenbrück.

Quakenbrück
Christian Calderone ist neuer Vorsitzender der CDU-Quakenbrück. Die Christdemokraten wählten den 27jährigen einstimmig zum Nachfolger von Wolfgang Becker, der nicht mehr für das Amt kandidiert hatte.
Calderone ist damit jüngster Vorsitzender in der über 50jährigen Geschichte des Stadtverbandes. Er war zuvor bereits als stellvertretender CDU-Vorsitzender tätig und leitete von 1996 bis 2001 die Junge Union im Artland. In seinen Antrittsworten rief Calderone dazu auf, als CDU für eine gradlinige, transparente und ehrliche Politik vor Ort einzutreten. Dieses honoriere der Bürger, wie die Reaktionen auf die Politik der neuen CDU-geführten Landesregierung zeigten: „Die Regierung in Hannover hat vor der Wahl angekündigt, was sie nach der Wahl umsetzen will und setzt nach der Wahl genau das um, was sie vor der Wahl angekündigt hat!“ Auch durch diese Verlässlichkeit begleite die Öffentlichkeit die schwierigen Reformprozesse wie die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen, die Umstrukturierung der Polizei, die Abschaffung der Bezirksregierung oder die Schulreform eher positiv. Calderone dankte Wolfgang Becker im Namen aller Mitglieder für die geleistete Vorstandsarbeit in den vergangenen drei Jahren. Die Amtszeit sei geprägt gewesen durch Bürgernähe und Partnerschaftlichkeit.
Auch in den weiteren Vorstandsämtern gab es Veränderungen: Während Ludger Greten im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt wurde, wurden Veronika Alves und Wolfgang Becker neu in die Stellvertreterposten gewählt. Rainer Welp bekleidet auch fortan das Amt des Schatzmeisters, Matthias Brüggemann weiterhin das des Schriftführers. Zu Beisitzern ernannte der CDU-Stadtparteitag Sylvia Dunze, Manfred Gliewe, Martina Gliewe, Dieter Keck, Bernd Stöver, Christian Vater sowie Helma Zubrägel. Kassenprüfer sind Egon Dobelmann und Erich von der Embse.
Zuvor hatte der scheidende Vorsitzende Becker in seinem Rechenschaftsbericht eine aus Sicht der CDU positive Bilanz der Wahlen des Jahres 2004 gezogen: „Sowohl bei der Landtagswahl, als auch bei den Europawahlen hat die CDU die Mehrheit der Stimmen in der Burgmannstadt auf sich vereinigen können.“ Dieses zeige das gestärkte Vertrauen in die Politik der Christdemokraten. Um so mehr gelte es nun, die innerparteilichen Streitigkeiten auf Bundesebene abzustellen und zu einer neuen Einheitlichkeit zu finden. „In Quakenbrück kann die CDU als Mehrheitsfraktion im Rat zusammen mit der FDP auf gute Schritte nach vorn verweisen.“ Als Beispiel nannte Becker, der auch Stadtbürgermeister ist, den Neubau der Artland-Arena, die Entwicklung des Dienstleistungszentrums DART, die Fremdenverkehrsförderung mit den neuen Draisinenstrecken, die Ganztagsbetreuung an der Hauptschule, die Soziale Stadt und den Ausbau der Langen Straße.