Fraktionsund Vorstandsmitglieder der CDU Ostercappeln diskutierten mit Bürgern zu aktuellen kommunalpolitischen Themen

Kurz vor Beginn der Ferien nutzte die CDU Ostercappeln, die sonnige Wetterlage, um an Canvassingständen Sonnencreme und andere kleinere Präsente auch außerhalb von Wahlkampfzeiten an die Bürger zu verteilen, um mit diesen in Dialog zu treten.   

Themen gibt es derzeit genug und so hatten unsere Mitglieder gut zu tun, um mit Ihnen über KiTa-Gebühren, Gewerbeentwicklungen (Häcker Küchen) und nicht zuletzt den Neureglungen im ÖPNV zu diskutieren. Hierbei steht ein möglicher zentraler Omnibus Bahnhof (ZOB) Ostercappeln aktuell ganz oben auf der Diskussionsagenda. Wir von der CDU meinen: Eine einmalige Gelegenheit den Ort Ostercappeln und damit die ganze Gemeinde aufzuwerten. Warum soll der Umsteigebahnhof weiterhin im „Niemandsland“ vor dem Kreisel Leckermühle verbleiben, wenn alternativ so eine direkte Anbindung an das Krankenhaus, Verbrauchermärkten und Ortskern möglich ist, um z. B. Wartezeiten zu überbrücken oder zu ergänzen.  

Ist es nicht positiv für alle, wenn langfristig nicht mehr die direkte Gefahr besteht, dass Fern- oder Schnellbusse an Ostercappeln vorbeifahren, sondern wir visionär gesehen im Gegenteil mit der neuen Umgehungsstraße Belm realistisch einen Stadtbusanschluss und entsprechender Taktung bis zum ZOB Ostercappeln als zukünftiges Ziel ins Auge fassen könnten.  

Es wäre auch nicht in dem  Bereich der Fabelwelten einzuordnen, wenn wir sagen, eines Tages erfolgt ein Zubringer-ÖPNV mit Taxen beziehungsweise Großraumtaxen analog zu dem jetzt schon gut funktionierenden Schülertransport zum ZOB. Dann wäre endlich die Gelegenheit auch kleinere „am Rand liegende“ Gemeindeteile und Ihre Bewohner effektiver und sicher auch wirtschaftlicher an das ÖPNV Netz anzubinden.   

Für die wenigen Umsteigefahrgäste aus Richtung Venne mit Ziel Bad Essen ergäbe sich beim ZOB übrigens eine Nettofahrzeitverlängerung von unter 5min. Und was die Mehrbelastung durch die wenigen zusätzlichen Busse anbelangt: Wir reden nicht über den Osnabrücker Neumarkt mit seiner hohen Bustaktung und es ist zudem nicht utopisch zu behaupten, im Zeitraum einer Umsetzung des ZOB´s wird ein Großteil der Busflotten bereits auf Elektroantrieb umgestellt sein.  

Für die vielen Fahrgäste aus den anderen Wittlager Ortschaften würde sich übrigens gar nichts ändern, es fahren auch derzeit schon alle Busse durch Ostercappeln hindurch nach Osnabrück.  

Wir sollten die Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft durch einen ÖPNV über einen ZOB Ostercappeln höher einschätzen, als ständig nach einem Haar in der Suppe zu fahnden und dadurch in der Summe positive Entwicklungen zu blockieren.   

Unsere Gemeinde stünde heute bei weitem nicht so gut da, wenn unsere Entscheider in Rat und Verwaltung in der Vergangenheit nicht den Mut gehabt hätten auch kritische Begleiterscheinungen abwägend in Kauf zu nehmen.  

CDU Vorsitz: Harald Driehaus, Andreas Wöstemeyer, Torsten Keisker