Am 15.10.2017 ist Landtagswahl in Niedersachsen. Grund für den CDU Landtagskandidaten Clemens Lammeskitten an zwei Tagen über 24 Stunden hinweg seinen Wahlkreis zu besuchen, um auch den Menschen zu begegnen, die für uns Arbeiten, wenn wir schlafen.
Am 27. 09 um 5 Uhr morgens machte er dabei auch Station beim Milchviehbetrieb Koch am Lutterdamm in Venne. Bereits um 4 Uhr morgens wird hier damit begonnen die Kühe zu melken und das Jungvieh zu Füttern. Die Zeiten resultieren dabei aus den 12 Stündigen Melkrhythmus der Kühe. Die nächste Melkzeit beginnt dann um 16 Uhr am Nachmittag, so dass die Familie und die Mitarbeiter bei einer Melkdauer von rund 4 Stunden für alle 400(!) Kühe nicht bis in die späte Nacht hinein arbeiten müssen.
Überrascht und erstaunt zeigte sich Clemens Lammerskitten und alle Besucher, wie gerade eine solche Tierbestandsgröße, das Höchstmaß an Wohlbefinden für Tiere und deren Betreuer bedeutet. Einfach dadurch, dass sich kostenintensive Baumaßnahmen und technische Umsetzungen zum Wohle der Tiere besser finanzieren lassen. Eine notwendige Mitarbeiterzahl, auch nur zu finanzieren über die entsprechende Gesamtgröße, betreuen die Tiere an 365 Tagen im Jahr Stressfreier und damit auch zum Wohle der Tiere, anstatt dies von reinen Familienarbeitskräften so überhaupt geleistet werden kann. Das Futter für die Tiere wird auf 270ha selbst angebaut, die entstehende Gülle in einer eigenen Biogasanlage verstromt und im Jahresverlauf bedarfsgerecht wieder als notwendiger Dünger für das (Futter-)Pflanzenwachstum eingesetzt. Ein echter sinnvoller Wirtschaftskreislauf zum Vorteil für die Tiere, die Mitarbeiter und den Besitzerfamilien.
Das Fazit, welches Clemens Lammerskitten aus seinem Besuch mitnimmt lautet daher: Große Tierbestände haben nichts mit negativen Haltungsbedingungen zu tun, sondern führen zu dem genauen Gegenteil dessen. Eine Erkenntnis, die sich vielleicht irgendwann vielleicht auch bei manchen grünen Wohlstandsideologen einstellen wird.