In mehrern Artikeln konnte interessierte Leserinnen und Leser erfahren, dass die GRÜNEN gegen einen Ausbau der B 51 zwischen der Ortsumgehung Ostercappeln und der neuen Ortsumgehung Belm sind.

Hier kann man sicher anderer Meinung als die große Mehrheit unserer Bevölkerung sein, doch mit falschen Daten, Fakten und Informationen sollte man dennoch nicht auftreten:

Bereits 2002 und auch 2008 haben die politischen Gremien der Gemeinden Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln über diese Thematik beraten und einstimmig einen Ausbau empfohlen. Dazu wurden jeweils gemeinsame Erklärungen gegenüber den zuständigen Bundesbehörden abgegeben.

Auch beim Planfeststellungsverfahren zur Ortsumgehung Belm Anfang 2000 ist diese Forderung durch die Gemeinde Ostercappeln bereits eingebracht worden, hier soll sogar Johannes Bartelt als Geschäftsführer der GRÜNEN anwesend gewesen sein?!

Somit sind Äußerungen, dass die Forderung der Berücksichtigung dieser Planungen in dem neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 ohne demokratische Legitimation erfolgt und zudem plötzlich, ohne vorherige Beratungen eingebracht wurden, völlig falsch und daher klar zu stellen.

Das Thema Ausbau der B 51 ist bereits seit vielen Jahren immer wieder ein Thema und eine Forderung gerade auch aus dem Haarener Raum. Die neu erstellte Ampelkreuzung konnte nach vielen Verhandlungen und Gesprächen als Zwischenlösung von der Gemeinde Ostercappeln erreicht werden, um den Unfallschwerpunkt zu beseitigen und den Menschen beim Überqueren der Fahrbahn angesichts von mehr als 20.000 Fahrzeugen am Tag mehr Sicherheit zu bringen. Diese Sicherheit für unserer Mitmenschen steht  für uns zunächst an erster Stelle. Wer steht denn in Zukunft den Menschen zur Seite, die bei durchgeführter Umgehung Belm und fehlendem Ausbau Richtung Ostercappeln nicht mehr die Straße überqueren oder einfahren können? 

Behauptungen, dass die Baumallee einer vierspurigen B 51 weichen müsste, der Sportplatz Haaren (der nun wirklich nicht gerade neu ist) oder gar der Pferdehof in Gefahr ist, sind zwar als öffentliche Agitation gut zu verwenden – doch wer sagt denn, wo die Trassierung liegt? Da gibt es überhaupt keine aktuellen Planungen, mit der Hereinnahme in den Ausbauplan 2015 soll ja gerade erreicht werden, dass die Planungen aufgenommen werden.

Wir haben in unseren Gemeinden in aller Ausführlichkeit die Verkehrsuntersuchungen im Wittlager Land öffentlich diskutiert, dazu wurde immer wieder die Bevölkerung eingeladen. Abschließend sind diese Verkehrsplanungen in allen Gemeinderäten in den Dezembersitzungen 2012 beschlossen worden.