Voltlage in Sachen regenerativer Energie vorne

17. August 2011

Neuenkirchen, 14.08.2011

CDU Delegation zu Besuch beim Lohnunternehmen Dettmer „Die Energiewende muss zu unserem Nutzen sein“, brachte es der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Bernward Abing auf den Punkt. Die Gemeinde Voltlage erzeuge bereits heute mehr als doppelt soviel Energie aus Wind, Biomasse und Photovoltaik, wie sie selbst verbrauche. „Damit sind wir nicht nur in der Samtgemeinde Neuenkirchen, sondern auch landkreisweit Spitze“, freute sich Bürgermeister Bernhard Egbert. Stellvertretend für viele Privatpersonen und Betriebe, die in den letzten Jahren in Strom und Wärmeerzeugung investiert haben, besuchten Mitglieder der CDU Neuenkirchen das Landwirtschaftliche Lohnunternehmen Dettmer. Am neuen Standort wurde nicht nur in eine moderne Werkstatt mit einer großen Maschinenhalle, einen Maschinenwaschplatz und Sozialräume investiert, sondern besonders auch in erneuerbare Energien. Gleich zu Beginn der Planungen wurde die Dachausrichtung so gewählt, dass eine möglichst optimale Sonneneinstrahlung für eine Photovoltaikanlage entsteht. Mit der installierten Leistung können in der Spitze fast 400 Bürgerinnen und Bürger mit Strom aus sauberer Sonnenenergie versorgt werden. Bürgermeister Bernhard Egbert zeigte sich sehr erfreut über die Investitionen in den Standort Voltlage: „So können Arbeitsplätze vor Ort gehalten werden und neue neu entstehen.“ Auch für die Landwirte der Region sei dieses eine gute Entwicklung. „Ein leistungsfähiges Lohnunternehmen versetzt die Landwirte in die Lage die Ernte zum optimalen Zeitpunkt einfahren zu können“, resümierte Josef Egbert, Fraktionsvorsitzender der CDU im Voltlager Gemeinderat. „Die Entwicklung regenerativer Energien sei erst am Anfang“, blickte Abing optimistisch in die Zukunft. Man müsse dieses Potential für den ländlichen Raum optimal nutzen. Gleichzeitig müsse man aber aufpassen, dass die Natur nicht mit einer monotonen Fruchtfolge überfordert würde. „Dies schadet nicht nur dem Ökosystem“, so Abing abschließend, „sondern den Landwirten selbst.“