Starke Oberschule langfristig erhalten

25. September 2014

Starke Oberschule langfristig erhalten

CDU-Landtagsabgeordneter Christian Calderone trifft Neuenkirchens Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay

Der Ab­geord­ne­te aus Qua­ken­brück kam jüngst zum „An­tritts­be­such“ nach Neu­en­kir­chen, wo ihm die Bürg­er­meis­te­rin „ih­re“ Samt­ge­mein­de vor­stell­te und auch The­men an­sprach, in de­nen ein ge­mein­sa­mes Vor­ge­hen zum Ziel füh­ren kön­ne.

„Un­se­re Ober­schu­le ist stark in der Be­rufs­orien­tie­rung und hat ein en­ga­gier­tes Kol­le­gi­um“, so Schwert­mann-Ni­co­lay. Die Schu­le kön­ne selbst­ver­ständ­lich auch von Schü­lern au­ßer­halb der Samt­ge­mein­de be­sucht wer­den. In der ak­tu­el­len Schul­struk­tur­de­bat­te im Alt­kreis Ber­sen­brück dür­fe der Er­halt des Ober­schul­stan­dor­tes nicht ver­ges­sen wer­den. Neu­en­kir­chen brau­che ei­ne Ober­schu­le, for­der­te sie.

Schon län­ger sei die Re­de da­von, am so­ge­nann­ten „Hand­wei­ser“ in Mer­zen-En­ge­lern ei­nen Kreis­ver­kehr zu bau­en. Dort trä­fen zwei Lan­des­stra­ßen und ei­ne Kreis­stra­ße auf­ein­an­der, ein Kreis­ver­kehr wür­de er­heb­lich zur Ver­kehrs­si­cher­heit – ge­ra­de auch von Rad­fahr­ern – und zur Über­sicht­lich­keit bei­tra­gen. Eben­falls ein gro­ßer Bei­trag zur Ver­kehrs­si­cher­heit wä­re zu­dem ein Rad­weg an der Kreis­stra­ße 154 von Süd­mer­zen nach Neu­en­kir­chen. Die­se 2,8 Ki­lo­me­ter lan­ge Stre­cke stel­le für Rad­fah­rer ei­ne Ge­fahr dar, be­rich­te­te Samt­ge­mein­de­bürg­er­meis­te­rin Hil­de­gard Schwert­mann-Ni­co­lay.

Auch um An­ge­bo­te für äl­te­re Mit­bür­ger ging es der Mit­tei­lung zu­fol­ge in dem Ge­spräch eben­falls, kon­kret um die Fi­nan­zie­rung der Al­ten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen in kirch­li­cher Trä­ger­schaft und das Mer­ze­ner Ge­mein­schafts­haus als ein Pi­lot­pro­jekt für den länd­li­chen Raum.

„Le­bens­qua­li­tät ist, wenn die In­fras­truk­tur in der Flä­che ist, das gilt von Schu­le über Breit­band und Ver­kehr bis zur Al­ten­pfle­ge“, so der CDU-Land­tags­ab­geord­ne­te Cal­de­ro­ne. Ins­be­son­de­re die Fi­nan­zie­rung der Al­ten­pfle­ge sei in Nie­der­sach­sen wei­ter­hin nicht zu­frie­dens­tel­lend. Der Qua­ken­brü­cker sag­te, so­wohl im Ge­spräch mit Bi­schof Bo­de und Ge­ne­ral­vi­kar Paul als auch mit den kirch­li­chen Fach­ver­bän­den zu sein. Au­ßer­dem ha­be er den So­zi­al­ar­beits­kreis der CDU-Land­tags­frak­ti­on zu ei­nem Ge­spräch mit den kirch­li­chen Pfle­ge­ein­rich­tun­gen in sei­nen Wahl­kreis ein­ge­la­den. „Wir müs­sen wei­ter hin­wei­sen auf die Si­tua­ti­on und die Wich­tig­keit von kirch­li­cher Pfle­ge“, sag­te er.