Grünkohlessen des CDU-Samtgemeindeverband Neuenkirchen

25. Februar 2013

Grünkohlessen des CDU-Samtgemeindeverband Neuenkirchen
Die Premiere ist mehr als geglückt. Zum ersten Mal fand das traditionelle Grünkohlessen des CDU
Samtgemeindeverbands Neuenkirchen im KlönSnack statt. Auch diesmal kamen die Besucher auf
Ihre Kosten, denn sowohl das Essen alsauch die Stimmung waren hervorragend. „Es tut gut“, so
sprach ein Gast aus, was sicherlich viele dachten, „mal ohne Zeitdruck und Protokoll im Nacken,
in lockerer Atmosphäre zu diskutieren“. Als Ehrengast konnte Bundestagskandidat für das
Osnabrücker Land Dr. André Berghegger gewonnen werden. Er hat die Kommunalpolitik „von der
Pike auf gelernt“ und hält sie für das „Fundament, auf dem alles aufbaut“. Dr. Berhegger kam dann
auch nicht allein, sondern brachte seine Frau Maike mit.

Der Höhepunkt des Abends war natürlich die Krönung des Grünkohlkönigs bzw. der Königin.
Denn, so schwer es dem alten Regenten Heiner Brinkmann zunächst zu fallen schien, seine Schärpe
abzugeben, so leicht fiel es ihm letztlich, als er erfuhr, wer seine würdige Nachfolge antrat.

Hermann Dreising hielt die Laudatio für die verdiente Königin aus dem „we(e)sentlichsten Teil
Voltlages“. Im Zentrum von Weese ist sie zuhause und „geht noch zur Schule“. Dabei ist sie keine
Schülerin und auch keine Lehrerin mehr. Die neue Königin heißt Maria Grasbon und lebt mit ihrem
Mann Norbert in der alten Grundschule in Weese, welche jedoch seit 1972 nicht mehr als solche
genutzt wird und durch Maria und Norbert gekauft wurde.

Als „Jung-Lehrerin“ begann ihr beruflicher Werdegang 1965 in Weese, wo sie gleich 4 Klassen in
einem Raum unterrichtete (1.- 4. Schuljahr). Maria Grasbon überzeugte nicht nur im theoretischen,
sondern besonders auch im praktischen Teil der Lehre. So erinnert sich Hermann Dreising noch
heute an eine Exkursion zur Beobachtung einer Schwalbenfütterung auf einem benachbarten
Bauernhof, an der er als Grundschüler teilnahm.
Sie war zudem die erste Frau im Voltlager Gemeinderat und engagierte sich besonders bei der
Mitgestaltung des Festaktes zum 250. Geburtstag von Bernhard Overberg im Jahre 2004.
In einer kleinen, amüsanten Rede bedankte sich die neue Kohlkönigin für diese besondere
Auszeichnung. Zu ihren ersten Gratulanten zählte auch Dr. André Berghegger, der sich dann im
laufe des Abends die Gelegenheit nicht entgehen ließ, von Tisch zu Tisch zu gehen, um mit den
Gästen persönlich ins Gespräch zu kommen.

Vorsitzender Bernward Abing gab neben der guten Moderation noch eine weitere Premiere zum
Besten: Ein Gedicht aus eigener Feder mit aktuellem Bezug. Der Versuch wurde mit reichlich
Beifall belohnt, sodass man auf eine Fortsetzung hoffen kann.

 

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